Große Theropoden

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Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Fr 29 Okt - 17:37

Sehr possierliche Tierchen, oder? Gut...zugeben: die 5 da unten hätten unsereins zwar mit einem Biss verschlingen können, aber... affraid

Heiß diskutiertes Thema: Welcher war eigendlich jetzt der Größte. Es gibt zwar eine Menge Belege zu jedem aber genau so viele Aussagen bezüglich der Größe, für jeden einzelnen. Dabei meine ich nicht so Sonderfälle wie den T. Rex "Sue".
Das Schaubild zeigt zwar eine klare Rangordnung bezüglich der Selben, aber wie gesagt... Immerhin kann ich das Ganze eingrenzen, denn diese 5 laufen mir immer wieder über den Weg.



Spinosaurus, Giganotosaurus, Carcharodontosaurus, Tyrannosaurus, Mapusarus

Quelle: http://de.academic.ru/pictures/dewiki/108/largesttheropods.png

Doch meine Tendenz geht nich etwa zu Spinosaurus, sondern eher zu Carcharodontosaurus oder Giganotosaurus, wenn ihr Ideen habt, oder villeicht sogar genaue Informationen, wäre ich für jede sehr dankbar. grübel


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Re: Große Theropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Sa 30 Okt - 10:56

Oft gestellte Frage. Ich glaube Spinosaurus aegypticus aber ich bin mir nicht sicher da er noch kein vollständiges Skellet bekannt ist. Danach Gigenotosaurus carolini. Eventuell auch dieser namenlose Dino aus Deutschland. Es ist schwer zu sagen weil auf den Internetseiten immer etwas anderes gesagt wird und man sich nicht sicher sein kann welcher man glauben soll.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Sa 30 Okt - 11:17

Namenloser Dino aus Deutschland? Ich versuche mich zwar immer auf em Laufenden zu halten aber von einem riesigen, namenlosen Theropden aus unreren Regionen habe ich noch nichts gehört, obwohl mich für sowas eigentlich brennend interessiert. Könnte mich bitte jemand aufklären?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Sa 30 Okt - 12:48

Ich denke, dass noch größere auftauchen werden. Allgemein würde ich aber sagen, die ältesten waren die größten. Wie bei den Sauropoden.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Sa 30 Okt - 18:15

Theropoda:hierhttp://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?q=mega_theropode_aus_dem_wiehengebirge-dinosaurier_interesse_kinderforum&action=std_show&entryid=1102997244&USER=user_427852&threadid=1196270441
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Morrigu:Waren die größten nicht in der Kreide(Argentinosaurus und co.)

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Sa 30 Okt - 21:23

Danke jetz bin ich wieder voll infrormiert. So mag ich das. Smile

Ja und ich meine auch, dass nicht nur die kriedezeitlichen Sauropoden größer waren als die jurasischen, sondern auch die Theropoden. Die auf dem Schaubild stammen zumindest alle aus jener Zeit. Der größte jurasische ist doch meines Wissens nach Allosaurus oder Megalosaurus. Vom Trias ganz zu schweigen.
Doch ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, oder haben wir dich einfach missverstanden? confused


Zuletzt von Theropoda am Mo 1 Nov - 18:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am So 31 Okt - 1:43

Ja, die größten lebten in der Kreide, das meine ich aber nicht mit Alter, sondern ich meinte das Alter des Inidividuums. D.h. je länger der Dino lebt, desto größer wird er.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Mo 1 Nov - 18:39

Ich dachte immer, das klappt nur bei Pterosauriern. Danke für die Info. Smile
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Sa 13 Nov - 16:08

Neue Theorien:

Wie sieht´s denn mit Acrocanthosaurus oder Bahariasaurus aus?

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Re: Große Theropoden

Beitrag  der dino am Mo 15 Nov - 21:02

was sind denn das für dinos? ich dachte immer der tyrannosaurus war der größte, böseste und gefräßiste von allen.
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Di 16 Nov - 0:31

Das dachten alle zuerst...

Abgesehen davon, dass es "böse" Tiere nicht gibt.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Di 16 Nov - 15:10

Weit verbreitetes Vorurteil. Schau doch einfach nal bei Informatiomsportalen vorbei und lies mal was da steht, ich denke, dass du dann rundum (sofern das überhaupt geht) informiert bist. Da stehen wirklich viele interessante Sachen geschrieben.
Und böse Saurier oder Tiere gibt´s nicht, und die haben auch wirklich nur gefressen, um zu leben und nicht umgekehrt, wie heutige Exemplare anderer Spezien. (ich hoffe, du weißt, was ich meine)
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dilophosaurus am Mi 17 Nov - 13:11

Ich meine auch, dass Spinosaurus der momentan größte war. Die anderen vier waren eigentlich gleich groß, da schließ ich mich dann Morrigu an, denn ein alter Tyrannosaurus war vermutlich so 2m größer als ein junger Carcharodontosaurus (mit "jung" meine ich kein Jungtier).
Die beiden von Theropoda genannten kann man von der Größe her auch den vier oben genannten zählen, aber Spinosaurus war anscheinend noch größer.

In dem "Dinosaurier-Handbuch" ist ein Tier namens Kelmayisaurus eingetragen, der laut Buch zu den Neotheropoda gehörte. Bei "Länge" steht Folgendes: "22m?".

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Do 18 Nov - 0:12

http://en.wikipedia.org/wiki/Kelmayisaurus

Der Teil, der auf einen 22 Meter langen Dino schließen ließ, stammt also vielleicht von einem Sauropoden...

Ansonsten wäre das echt ein Wahnsinn.




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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Do 18 Nov - 16:23

Könnte aus den Taxon der Allosauridae stammen.
Vielleicht sogar ein früher Carcharodontosauruier?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  der dino am Sa 20 Nov - 11:36

warum ist es so unwarscheinlch, dass es einen so großen fleischfresser gab?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am So 21 Nov - 14:21

Nun, ich will es mal nicht als "unmöglich" brandmarken, doch es ist einfach schwer vorstellbar. Sollte die Liste oben stimmen, so kommt selbst der Größe, Spinosaurus, nicht an die 20m. Und 22m? Das sind dann stolze 5m Größenunterschied.
Wie gesagt: Die Wege der Evolution sind unergründlich und von vielen Faktoren abhängig. Ein 22m lager carnivorer Dinosaurier wäre also nicht unmöglich, sondern lediglich unwarscheinlich oder schwer vorstellbar.
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Do 25 Nov - 14:25

Habe mir mal wieder ein altes Buch aus den 70ern gekauft (ich bin bei Dinosaurierbüchern einfach ein Fan von nostalgischem Zeugs^^) und dort steht der Tyrannosaurus mit 17 Meter Länge drin. Ich glaube, der Rekord waren mal 18 Meter, ich weiß aber nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Maßlos übertrieben ^^

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Do 25 Nov - 17:08

Stichwort "Tyrannosaurus" und "ich hab mal irgendwo gelesen, doch wo nur?":

Tyrannosaurus soll, laut der Quelle "ich hab mal irgendwo gelesen", seine Hinterbeine dazu genutzt haben, um seine Beute auszuweiden?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Do 25 Nov - 17:29

WTF? Willst du jetzt von mir verlangen, dass ich ein Buch, dass ich vor 10 Jahren oder so mal in der Hand hatte, noch exakt identifizieren kann, oder versteh ich das falsch?

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Do 25 Nov - 17:57

Das ging jetzt wirklich nicht gegen dich, sondern sollte nur aussagen, das wir scheinbar das selbe Problem haben, denn das hab ich wiklich mal gelesen und weiß auch wirklich nicht mehr wo ichs her hab. War wirklich nich böse gemeit.

Kenn mich mit Kürzeln nich so aus as heißt WTF?

Aber meint du denn zu der "Auweidetheorie" des ... warscheinlich wars ´n Buch, wo ichs gelesen hab?

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Do 25 Nov - 18:20

Ich fühl mich grade so wütend und verletzt, dass ich mich von allen Seiten angegriffen fühle. Nimms nicht persönlich.

WTF heißt "What the Fuck" und das wiederum heißt "Was zur Hölle" oder ähnliches...

Aber ist hier auch nicht das Thema...

Ich versuche mal noch was zum Topic beizutragen; ja, die Theorie mit dem Tyrannosaurus, der die Beine zum Ausweiden nutzt, kenne ich auch. Vielleicht aus dem gleichen Buch, was du meintest.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Sa 27 Nov - 21:54

Tyrannosaurus-Schwanz soll wohl deutlich muskulöser gewesen sein als gedacht!

schaut doch mal da rein:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12588-2010-11-19.html
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Re: Große Theropoden

Beitrag  der dino am Mo 20 Dez - 22:24

ich habe da nochmal ne frage, die mir eingefallen ist: wo steht da eigendlich Allosaurus?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Styracosaura am Di 21 Dez - 0:26

Morrigu schrieb:Ja, die größten lebten in der Kreide, das meine ich aber nicht mit Alter, sondern ich meinte das Alter des Inidividuums. D.h. je länger der Dino lebt, desto größer wird er.

Das ist nicht bei allen Dinosauriern so. Viele Dinosaurier waren irgendwann ausgewachsen. Diese Tatsache wird oftmals als Beleg dafür angegeben, dass die Dinosaurier eben keine Echsen waren, denn die wachsen ja ihr Leben lang. Dinosaurier aber eben nicht.

Ich habe am 04.05.2002 an einem Chat mit dem Paläontologen Oliver Rauhut (nach der Sendung: Welt der Wunder) teilgenommen und da wurde u.a. auch Fragen gestellt, die hier im Forum schon mehrfach diskutiert wurden. Ein kleiner Auszug von dem Chat, den ich damals teilweise kopiert und ausgedruckt habe. Leider habe ich verpasst den anschließenden Chatlog zu sichern - kann mich immer noch darüber ärgern... *seufz*:

"Frage Nr. 23 von _spino@: war wirklich der spinosaurus der größte raubsaurier?
(ZDFclub-Chat-Gast [zdf]wunderbare welt) Frage 23: Bei allen Raubsauriern scheint es eine max. Obergrenze der Körpergröße zu geben. Wir kennen aus drei verschiedenen Gruppen Tiere, die bis zu 15 Metern Größe erreichen, Spinosaurus ist einer davon.
[...]
Frage Nr. 284 von _hallo@: gab es im jura und der kreide eine art von winter? wenn ja wäre es für einen saurier als kaltblüter schlecht bei frost zu überleben?
(ZDFclub-Chat-Gast [zdf]wunderbare welt) Frage 284: Es gab mit Sicherheit Jahreszeiten, es war damals wärmer als heute, die Dinos waren vermutlich keine typischen Kaltblüter, sondern konnten auch kühlere Perlioden aktiv überstehen.
[...]
Frage Nr. 290 von _helgeh@: Wie sieht es aus mit den Theorien über Warmblütigkeit bei Flugsauriern und Dinosauriern?
(ZDFclub-Chat-Gast [zdf]wunderbare welt) Frage 290: Es wird noch diskutiert, aber man ist sich weitgehend einig, dass die Saurier sich deutlich physiologisch von heutigen Reptilien unterscheiden. Evtl. waren sie sogar warmblütig.
[...]
Frage Nr. 340 von gast693@: Wie hießen die größten Plfanzenfresser und die größten Fleischfresser?
(ZDFclub-Chat-Gast [zdf]wunderbare welt) Frage 340: Argentinosaurus ist der größte Pflanzenfresser, die Fleischfresser haben ungefähr alls die gleiche Größe bis max. 15 Meter.
[...]
Frage Nr. 346 von _raptorred@: Hatten viele Dinosaurier Federn oder nur die kleineren Arten?
(ZDFclub-Chat-Gast [zdf]wunderbare welt) Frage 346: Es sieht so aus, als wenn die meisten dinosaurier wenigstens als Jungtiere Federn hatten."

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Di 21 Dez - 15:49

Ich habe mir gerade einen neuen Film vom discovery channel (nicht neu produziert, sonden neu gekauft) angesehen: Als die Dinosaurier die Welt beherrschten. Dabei geht es um paläontoligisch wichtige Entdeckungen auf den einzelnen Kontinenten.

Da heist es im 3. Teil, Dino-Revolution in Afrika, als das Resume von der Suche eines Spinosaursfossils grob nacherzählt:

"Wir fanden auch einen Zahn von einem noch größernen Raubsaurier, dem größen Afrikas, der sich vielleicht von Spinosauriern ernährte. Die Rede ist von Carcharodeontosaurus saharicus." (Dave Matill, US-Paläontologe)

affraid affraid affraid affraid

Gut, das er sich von Spinosaurieren ernährte halte ich für eine bisschen (ironischer Unterton) übertrieben, doch ich finde das wirft ein völlig neues Licht auf die ganze Sache, sofern die Info der Warheit entspricht, natürlich.
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am So 10 Apr - 18:54

Nehmen wir mal im vergleich einen Löwen und Elefanten. Der Elefant wiegt bis zu ~5T, der Löwe bis zu ~250KG.
D.h. der Löwe wiegt 20mal weniger als ein Elefant. Es ist bekannt das Räuber Tiere jagen die bis zu
20mal schwerer sind. Ein Argentinosaurus, die bis zu 90T schwer waren und fast 40Meter lang, müßten auch damals
ein Carnivores Gegenstück gehabt haben.

Laut Rechnung sollte also ein 90Tonner von einem 4,5Tonner gejagt werden können, auch wenn es sich beim
Jäger um meherer Individuen, also ein Rudel, handelt. Der T-Rex war zwar Kompakt und Stark gebaut, nur lebte
er zur ner Zeit wo große Sauropoden nicht mehr existierten. In der Ober-Kreide, Spätes-Jura muß es also Jäger
gegeben haben die den T-Rex bei weitem überragten. Spinosaurus war zwar Länger, trozdem war der Jäger
insgesamt ''leichter'' gebaut und so wie Suchomimus oder Baryonyx wohl auf Aquatische Beute spezialisiert.
Gerade Spinosaurus dürfte hier noch um einen tick vorsichtiger gewesen sein, da das Rückensegel wohl einen
gezielten Hieb von einem Sauropoden-Schwanz nicht standhielt.

Ein Kelmayisaurus (falls Theropode), Carcharodontosaurus oder Giganotosaurus müßen nicht unbediengt die Speerspitze
sein, obwohl sie vom Gewicht her an die 4,5T rankommen. Da man heute weiß das auch Carnivoren hohle
Knochen hatten, kann man auch davon ausgehen das es mitunter noch größere Predatoren gab.

Schon ein Carcharodeontosaurus muß ein Wahnsinns-Koloss gewesen sein. Theoretisch hätte ein Mensch in seinem Maul
bequem schlafen können Shocked naja...bis zum nächsten mal schlucken halt lachen
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am So 10 Apr - 20:13

Ich will das mal hier einwerfen, weil Lexovi mich auf die Idee gebracht hat, das auch mal als Diskussionsstoff zu nehmen:

Man hat es wohl immer schon einmal gehört, wenn man sich ein bisschen mit dem Thema Paläontologie, insbesondere mit Dinosauriern beschäftigt hat: War Spinosaurus Fleisch-, Fischfresser oder vielleicht beides und spielt das eventuelle Segel dabei vielleicht eine Rolle?

Vor nicht allzu langer Ziert hab ich mal ´nen Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass Spinosaurus wohl einen großteil seines Lebens unter Wasser verbracht hätte. Darauf deutet wohl die atomare Zusammensetzung seiner Zähne hin.

-*Aha* confused

Was haltet ihr davon?


Zuletzt von Theropoda am So 10 Apr - 20:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am So 10 Apr - 22:24

Also ein Aquamarines Leben würde unter Umständen passen. Im ersten Bild sieht man ein Artwork von
TOHO (der japanischen Film-Firma die Gozilla, jap. original -> Gojira) eines Titanosaurus, das dem Spinosaurus
sehr ähnlich sieht: Bild 1


Weiters folgt das Skelett eines Spinosaurus: Bild 2


Und zum Schluß ein Walskelett: Bild 3


Was will ich mit den 3 Bilder sagen:
Schwimmhäute und Schwanzflossen sind nicht immer in skelettierter Form vorhanden. Das zeigt Bild 3 (Wal) deutlich, da hier beschriebene
Komponenten total fehlen, aber beim lebendigen Tier sehrwohl vorhanden sind. Somit könnte wie im Bild 1 (TOHO Artwork), ein Spinosaurus
eine Schwanzflosse und Schwimmhäute besessen haben ohne das diese im Skelett sichtbar sind.

Die Beschreibung eines Aquamarinen Predators würde auf einen Spinosaurus aegyptiacus somit sehr gut passen, da dieser
nahe- oder in einer ''Wat-Umgebung'' lebte. Allem anschein nach könnte er wie ein Süßwasser-Krokodil unter Wasser gelauert und
gejagt haben. Dabei wird es sich um kleine flache Wat-Meere oder Süßwasser-Seen gehandelt haben. Das Sp. im Meer gejagt hat,
kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, da hier sicherlich die Krallen nicht so sehr ausgeprägt wären. Das mit dem Schwimmflossen
ist mit persönlich erst im Vergleich mit einem Walskelett aufgefallen, da hier auch Schwanzflossen und Schwimmhäute beim Skelett fehlen,
aber wie schon vorher erwähnt, beim lebenden Tier vorhanden sind. Soweit zu meinen Vermutungen.


Zuletzt von Lexovi am Mo 26 Sep - 18:58 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Mo 11 Apr - 19:16

Interessante Theorie: Verdeckte Schwimmhäute. Super, wär´ ich im Leben nicht drauf gekommen...leider.

Aber mir is´ auch noch was eingefallen. Spinosaurus erinnert mich doch sehr an ein Krokodil, vor allen der Schädel ist den des Krokodils sehr ähnlich. Ich glaube zwar kaum, dass die Jagdtechnik der eines Krokodil ähneln könnte, vor allem wegen der Größe, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Spinosaurier in großen Binnenseen Jagt auf Fischschwärme machen, zumal seine Überreste meist zusammen mit den an Seen üblichen Lebewesen gefunden wurden.
Oder er lauerte an der Wasseroberfläche, harrte am Ufer aus und benutzt sein Maul als eine Art Kescher, wobei die längliche Form sicherlich von Nutzen sein könnte.
Beim ersten Szenario könnte das Segel als eine Art Wärmeregulation im kalten Wasser und im zweiten als Kühlsystem beim langen ausharren am Ufer.
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dino60 am Do 14 Apr - 21:11

Habe am montag primeval gesehen und fragte mich ob spinosaurier tatsächlich ein revier hatten und wenn ja ob es wie in der serie angegeben war nur 1 quadratkm groß war??? grübel
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Anara am Do 14 Apr - 22:39

Also meines Erachtens nach sind die Saurier in Primeval (schaue ich auch recht gerne...) häufig nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand. Z.B. hatten auch in dieser Folge die Raptoren wieder keinerlei Federn, außerdem schienen sie mir etwas zu groß.
Dass ein Spinosaurus ein begrenztes Revier hatte, wäre zwar möglich, hinge aber sehr stark vom Jagt- und allgemeinen Lebensverhalten des Tiers ab. Manche Jäger folgen einfach ihrer Beute ohne bestimmtes Revier, andere nicht.
Was aber vermutlich völlig falsch war, war dass der Spinosaurus durch einen relativ dichten Wald stapfte (siehe oben, Stichwort: Leben am oder im Wasser).
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am Do 14 Apr - 23:46

Ist den keinen außer mit aufgefallen das Spinosaurus das Nasen-Horn fehlte?!
Ich hab mir auch die Serie am Montag auf Pro7 angesehen. Die schlanke Form von Spinosaurus
wurde sehr gut in Szene gesetzt, nur fehlte ihm, wie schon erwähnt, das Nasen-Horn (der kleine Kamm, oberhalb
und vor seinene Augen).

Anara hat hier auch wieder eine wichtige Thematik angeführt...Waldgebiet für einen sehr großen Theropoden
mit mächtigen Rückensegel = absolutes No-Go! Die Äste hätten sein Segel verletzten können.
Noch was zur allgemeinen Darstellung -> warum müßen die Dino's immer und alle paar Sekunden das
Maul aufreißen und brüllen???

Es hätte gegen Ende der Folge, wo der Spinos. im Lichterorgel-Beschuß stand, doch gereicht ihn brüllen zu
lassen. Finde die Inszenierung mit dem ständigen brüllen realitätsfremd.
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Anara am Fr 15 Apr - 10:56

Lexovi schrieb:warum müßen die Dino's immer und alle paar Sekunden das
Maul aufreißen und brüllen???
Genau! Das Thema hatte ich vor längerer Zeit schon einmal kurz angeschnitten (weiss aber nicht mehr in welchem Thema).
Damals sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es sich nur um Efekthascherei handelt, jedenfalls bei Filmen wie Jurassicpark oder eben Primeval. Viel schlimmer finde ich diese ewige Brüllerei bei Dokus, die doch eigentlich ein möglichst natürliches Bild der Saurier wiedergeben sollen.
Anders ausgedrückt: würde ein Löwe erst einmal kräftig brüllen, bevor er das Zebra angreift, würde er über kurz oder lang verhungern... No
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Fr 15 Apr - 14:30

Ich guck die Serie auch ganz gern´. Very Happy

Die Frage mit der Größe des möglichen Reviers hat mich auch beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es eigentlich nicht sein kann. Denn ich weiß von Tiegern, auch Einzelgänger (zugegeben, ich hab´ eigendlich keine Ahnung, ob Spinosaurus Einzelgänger war,oder nicht), dass diese ein 50 Quadratkilometer großes Revier haben.

Also, warum sollte ein Tier, dass X-mal so groß war ein nur 1 Quadratkilometer großes Revier haben, wenn überhaupt?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Fr 15 Apr - 19:46

Ich glaube das hängt davon ab ob der Spinosaurus Fischfresser war oder nicht. Im Falle von Ja bräuchte er kein so großes Revier,nur ein paar Flüsse. Dinos dürfte er wohl in diesem Fall angegriffen haben wenn sie sich in sein Revier verirrt haben. Falls er doch Dinosaurier jagte bräuchte er ein Jagdrevier von ca. 300 Quadratkilometern,da Pflanzenfresser wie der Ouranosaurus wahrscheinlich,wie Zebras oder Gnus auch,Wanderungen auf Futtersuche unternahmen. Mit einem großem Jagdrevier erhöht er die Wahrscheinlichkeit dass genug Pflanzenfresser auf ihren Wanderungen es kreuzen(er war ein großes Tier und brauchte falls er wirklich Warmblüter war(was ich glaube)viel Nahrung). Oder er lief den Herden nach.


Zuletzt von (Pyroraptor10) am So 10 Jun - 11:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Jagdrevier Zahl von 30 auf 300 erhöht)

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am Fr 15 Apr - 20:10

Morrigu schrieb:http://en.wikipedia.org/wiki/Kelmayisaurus

Der Teil, der auf einen 22 Meter langen Dino schließen ließ, stammt also vielleicht von einem Sauropoden...
Ansonsten wäre das echt ein Wahnsinn.

Hierzu gibt es einiges neues. Laut einer Kohlenstoff Analyse war der Kelmayisaurus ein Theropode.
Hintergrund dazu ist eine Messung die bei den Knochen vorgenommen wird. Ein Carnivore setzt durch
seine Nahrung (Fleisch) einen höheren Kohlenstoffgehalt (in den Knochen) an als z.bsp. ein Pflanzenfresser (Sauropode).

Deshalb ist man sich bei den wenigen Bruchstücken die man von Kelmayisaurus gefunden hat sicher, das
er ein Carnivore war. Ich hab das in einem anderen Forum mitgelesen, verlinkt wurde hier ein Wiki-Artikel (klick).
Der Artikel ist mit zu hoch...hier kann ich nichts dazu sagen und gebe lediglich das weiter was ich gelesen habe.

Hier noch ein Bild von dem Koloss:


Abgesehen von dem für und wieder, sollte der Mega-Sauropode Amphicoelias
(der Rote im Bild)


wirklich gelebt haben, muß es auch einen Jäger geben der das Untier jagen kann. Bis auf weiteres bleibt der Kelmayisaurus ein nomen nudum.
Ich hoffe wirklich das bald weitere Knochen gefunden werden, sodass wenigsten die ungefähre Größe bestimmt werden kann. Denn 22meter sind
verdammt lang.

Nachtrag:
Ein Vergleich mit anderen großen Theropoden:

(Ich hab das Bild selbst zusammengeflickt, sorry für die schlechte Qualität!)
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Sa 16 Apr - 23:06

affraid Wow!!! Das ist wirklich sehr eindrucksvoll!
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am So 17 Apr - 12:31

Also wenn er wirklich ein Theropode war, wäre das ja sensationell!
Danke für das "zusammengeflickte" Bild, verdeutlicht das Größenverhältnis ja sehr gut.
Gabs denn im Verbreitungsgebiet des Kelmayisaurus ähnlich große Sauropoden wie den Amphicoelias?

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dilophosaurus am So 17 Apr - 15:27

Lexovi schrieb:
Hierzu gibt es einiges neues. Laut einer Kohlenstoff Analyse war der Kelmayisaurus ein Theropode.
Hintergrund dazu ist eine Messung die bei den Knochen vorgenommen wird. Ein Carnivore setzt durch
seine Nahrung (Fleisch) einen höheren Kohlenstoffgehalt (in den Knochen) an als z.bsp. ein Pflanzenfresser (Sauropode).

Ist auch bekannt, welche Knochen genauer untersucht wurden? Mich würde interessieren, ob der Knochen, der einem Sauropoden zugeordnet wird, wirklich nicht zu Kelmayisaurus gehört.

@Morrigu: Ja, ich hab einen gefunden, nur lebte der anders als Kelmayisaurus nicht in der Unter- sondern in der Oberkreide: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruhathkayosaurus

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am So 17 Apr - 15:54

Dilophosaurus schrieb: Ist auch bekannt, welche Knochen genauer untersucht wurden? Mich würde interessieren, ob der Knochen,
der einem Sauropoden zugeordnet wird, wirklich nicht zu Kelmayisaurus gehört.

Vom Kelmayisaurus gibt es zwei bekannte Arten, den K.petrolicus und den K.gigantus. Vom ersteren hat man Unterkiefer und
einige andere kleine Teile vom Sekelett gefunden. Vom Unterkiefer aus, ist klar das es sich um einen Carnivoren gehandelt haben muß.
Der K.petrolicus ist weitaus kleiner als der K.gigantus. Vom letzteren ist nur ein Rückenwirbel erhalten geblieben...und dieser nicht
mal vollständig. Von der größe her glaubte man anfangs an einen Sauropoden, bis man den Test mit den Kohlenstoff-Gehalt machte.
Ganz vom Tisch ist die sache mit K.gigantus natürlich noch nicht...er wird wie in meinem vorigen Post beschrieben, als nomen nudum
geführt und könnte auch ein Allesfresser gewesen sein. Rein vegetarisch hat er sich auf alle Fälle nicht ernährt, das untermauert der
Kohlenst.Test.

Dieser Test wurde auch bei Deinocheirus gemacht und ebenfalls festgestellt das es sich um einen Carnivoren handelte.
Mich wundert überhaupt das diverse Wiki-Links noch nicht upgedated wurden?! Auf folgender Site gibt es eine sehr gute und
genaue Zusammenfassung von der Paläontologie. Sie beschreibt so ziemlich das ganze Spektrum der Forschung (klick)
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dilophosaurus am So 17 Apr - 16:10

Lexovi schrieb:
Rein vegetarisch hat er sich auf alle Fälle nicht ernährt, das untermauert der
Kohlenst.Test.
Stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob K. petrolicus und K. gigantus wirklich zur gleichen Gattung gehörten. Angenommen ja, könnte es sich dann bei K. petrolicus um ein Jungtier von K. gigantus gehandelt haben? Müsste man doch nachweisen können, ob die Knochen von einem erwachsenem Tier stammen oder nicht. Und wenn K. gigantus wie du bereits vermutet hast, ein Allesfresser sein könnte, zu welcher Gruppe hatte er dann gehört? Ornithomimosauria? Oviraptorosauria? Therizinosauridae? Oder auch etwas ganz neues?

Lexovi schrieb:Dieser Test wurde auch bei Deinocheirus gemacht und ebenfalls festgestellt das es sich um einen Carnivoren handelte.
Und das, wo doch erst vor kurzer Zeit Wissenschaftler die (hier im Forum kaum geteilte) Meinung aufstellten, dass der Großteil der Coelurosauria Pflanzenfresser waren. Kann man dann nicht auch beim Deinocheirus ebenfalls von einem Allesfresser ausgehen? Carnivoren können sich ja auch von kleineren Tieren ernähren.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am So 17 Apr - 18:23

Ich halte mich da lieber an Bob Bakker oder David Norman. Sie sehen die Dinosaurier als lebendige (lebensfrohe, aktive
und vorallem Intelligente) Tiere. Da kann ma soviel hinein Wissenschafteln was man will. Die Natur besteht aus einem
Lebens-Kreislauf, Nahrungskette und Artenvielfalt.

Auf jeden Mega-Sauropoden kommte ein Mega-Carnivor. Ob sie jetzt Kelmayisaurus, Deinocheirus oder sonst wie heissen
mögen. Auch in der heutigen Zeit haben die größten Landsäuger Feinde. Eine Giraffe oder ein Elefant sind gegen ein Rudel
Löwen auch nicht sicher. Bei den ganzen Spekulationen sollte ma seinen Menschenverstand benutzen.

Ich hasse es zum Beispiel wenn behauptet wird das ein Stegosaurus dumm sei. Es gibt und gab keine dummen Tiere.
Die winzigsten Lebewesen dieser Erde haben einen ''Verstand''. Soziales Verhalten, Futtersuche, Fortpflanzung, Verteidigung,
Aufzucht der Jungen, das alles kann auch von einem kleinen Gehirn bewältigt werden. Wer weiß, vielleicht hatten uns die
Dinosaurier sogar einiges voraus. Man kann die Tiere auch nicht mit Vögel oder Echsen vergleichen, auch wenn Ähnlichkeiten
vorhanden sind. Ein Orang-Utan hat viel Ähnlichkeit mit einem Menschen und doch sind es Grund-Verschiedene Säuger.

Deshalb mag ich das Forum hier sehr^^ Es werden Aspekte angeführt die mehr mit Logik und Menschenverstand, bzw.
mit einfachen aber Sinnhaften Vdermutung zu tun haben. Super-Sauropoden gelten ja als Fress-Maschinen. Man vermutet ja
das sie sogar Nachts gefressen haben. Natürlich sind die Wissenschaftlichen Erkenntnisse Ausschlaggebend für so viele
Aspekte der Paläontologie, aber es wird immer wieder das Leben in all seiner Vielfalt unterdrückt. Ein T-Rex konnte genauso
schnell laufen wie er mußte, ein Argentinosaurus hat sich sicher auch im Dreck gewältz mit allen Vieren nach oben und
Jungtiere hatten bestimmt auch ihren ''Spaß'' am Jung sein. Wie ich schon Eingangs erwähnt habe, ich halte mich hier mehr
an Bakker und Norman. Dinosaurier hatten genau so ihre Lebensqualität wie andere Tiere. Haie und Krokodile gelten als unbelehrbar,
trozdem haben sie bis heute überlebt. Sie mußten aus allen Gegebenheiten eine Lehre ziehen, ansonsten hätten sie es nicht
so lange geschaft zu Überleben.

Puh...etwas weit Ausgeholt...aber das war es mir wert^^ Kurzum, Mega-Threopoden haben sicherlich existiert und wenn es
einene Amphicoelias gegeben hat, dann gab es auch einen Super-Predator der ihn jagte. Paläontologie ist eine lebendige
Wissenschaft. Jedes Jahr kommen neue Erkenntnisse dazu. Was man vor 20-30 Jahren glaubte zu Wissen ist heute wieder
hinfällig. Das es eine Grenze in der Größe der Dinos gab ist klar, nur sind bisher wahrscheinlich erst 2% aller Dino's bekannt.
Wer weiß was uns in 20-30 Jahren für neue Erkenntinsse vorliegen. T-Rex galt auch als der größte und mußte sich Giganotos.,
Carcharodontos. sowie Spinosaurus ''ergeben''. In ein paar Jahren könnte eine Deinocheirus oder Kelmayis. ebenfalls überholt
werden.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Mo 18 Apr - 19:21

Schön gesagt. Spricht mir aus der Seele.

Aber ich hab´ noch mal ´ne Frage: Was mich wirklich überrascht hat und mich immer noch nicht loslässt: Wir kennen wahrscheinlich nur 2% aller Dinosaurierarten? Wahnsinn. Woher hast du diese Information?
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am Mo 18 Apr - 22:10

Theropoda schrieb:Schön gesagt. Spricht mir aus der Seele.

Aber ich hab´ noch mal ´ne Frage: Was mich wirklich überrascht hat und mich immer noch nicht loslässt: Wir kennen wahrscheinlich nur 2% aller Dinosaurierarten? Wahnsinn. Woher hast du diese Information?

Das hab ich voriges Jahr in einer Dino-Doku gehört (Super-RTL oder Pro7). Ganz genau bin ich auch nicht im Bilde.
Es wird von ~2200 verschiedene Arten ausgegangen. Hier spalten sich abermals die Meinungen der Paläontologen.
Bis heute ist angeblich ~1/3tel davon endeckt. Auf die 2% kommt man wahrscheinlich, wenn davon ausgegangen wird,
das jede Art 2-5 Unterarten hat. Ganz genau kann das wohl niemand sagen. Auch wenn monatelang oder sogar Jahrelang
keine neuen Arten mehr gefunden werden, heißt das nicht, das bereits alles dokumentiert ist. Als die Doku lief, war das
der Momentane Stand der Dinge.

__________________________

Noch etwas am Rande (falls nicht schon einmal behandelt):

Spinosaurus war semiaquatisch, also teilweise wasserbewohnend. Es wurde das Mineral Apatit aus den Zähnen von Spinosauriden
auf das Verhältnis zwischen zwei Isotopen des Sauerstoffs, Sauerstoff-16 und Sauerstoff-18 untersucht. Die Analyse zeigt ein
Verhältnis der beiden Isotope, wie man es typischerweise bei im Wasser lebenden Tieren findet.

Das Isotopenverhältnis ist bei Land- und Wassertieren unterschiedlich, da der Körper von Landtieren Wasser durch Verdunstung verliert,
wobei sich das schwerere Sauerstoff-18 Isotop im Körper anreichert.

__________________________

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dilophosaurus am Di 19 Apr - 9:17

@Lexovi: Das stimmt, aber hab ich etwas anderes behauptet?

Lexovi schrieb:
Auf jeden Mega-Sauropoden kommte ein Mega-Carnivor. Ob sie jetzt Kelmayisaurus, Deinocheirus oder sonst wie heissen
mögen. Auch in der heutigen Zeit haben die größten Landsäuger Feinde. Eine Giraffe oder ein Elefant sind gegen ein Rudel
Löwen auch nicht sicher. Bei den ganzen Spekulationen sollte ma seinen Menschenverstand benutzen.
Wenn diese Mega-Dinosaurier existierten, natürlich ja.
Löwen greifen Elefanten an? Ist mir neu. Natürlich sollte man seinen Menschenverstand benutzen, doch es ist nicht einmal gesichert, ob es solche Mega-Dinosaurier gab, das scheint hier das Problem zu sein. Hat ja keiner behauptet, dass auf einen Mega-Raubsaurier kein Mega-Sauropode kommen kann.

Lexovi schrieb:
Ich hasse es zum Beispiel wenn behauptet wird das ein Stegosaurus dumm sei. Es gibt und gab keine dummen Tiere.

Nicht mal der Mensch ist "dumm", auch wenn das manche menschenfeindliche Menschen (da läuft irgendwas schief lachen ) gerne behaupten. Allgemein ist das Wort "dumm" finde ich herabwertend. Man sollte Tiere mit geringer Intelligenz nicht als "dumm" beschimpfen, sondern sich eher fragen, ob sie es nötig hätten, intelligenter zu sein. Ein Pflanzenfresser braucht in der Regel kein größeres Gehirn. Und "dumm" ist er nicht weil er ein Fehlschlag der Evolution war, sondern weil er es sich leisten konnte. Cool

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Lexovi am Di 19 Apr - 13:20

Dilophosaurus schrieb:@Lexovi: Das stimmt, aber hab ich etwas anderes behauptet?
War eine verallgemeinerung meinerseits, sorry wenns falsch rüberkam.

Dilophosaurus schrieb: Löwen greifen Elefanten an? Ist mir neu.
http://www.youtube.com/user/df0533#p/u/17/2lU8HcxIAw8

Dilophosaurus schrieb:
Natürlich sollte man seinen Menschenverstand benutzen, doch es ist nicht einmal gesichert, ob es
solche Mega-Dinosaurier gab, das scheint hier das Problem zu sein. Hat ja keiner behauptet, dass
auf einen Mega-Raubsaurier kein Mega-Sauropode kommen kann.
Verallgemeinerung (Du nimmst meine Post's zu persönlich^^). Es wurde hier oder in einem anderen
Thread ja schon mal die Thematik angesprochen, das auch namhafte Paläos. meistens versuchen
alles in eine Schublade zu stecken. ''So groß geht nicht weil sie an ihrem eigenen Gewicht erstickt
wären ;; T-Rex konnte nicht laufen ;; usw...''. Türlich muß man sich auf Wissenschaftliche Fakten
stützen, aber nur weil einem gewisse Sachen nicht in den Kram passen, sind sie auch nicht
unmöglich (Jack Honer ist hier ein Paradebeispiel an Lächerlickeit).

Dilophosaurus schrieb:
Nicht mal der Mensch ist "dumm", auch wenn das manche menschenfeindliche Menschen (da läuft irgendwas schief lachen ) gerne behaupten. Allgemein ist das Wort "dumm" finde ich herabwertend. Man sollte Tiere mit geringer Intelligenz nicht als "dumm" beschimpfen, sondern sich eher fragen, ob sie es nötig hätten, intelligenter zu sein. Ein Pflanzenfresser braucht in der Regel kein größeres Gehirn. Und "dumm" ist er nicht weil er ein Fehlschlag der Evolution war, sondern weil er es sich leisten konnte. Cool
Solche aussagen mit ''Dumm'' findet man leider auch oft in der Literatur. Häufig sogar in Schulen die kurz das Mesozoikum
anschneiden. Aussagen mit: ''Das Gehirn ist so groß wie ine Walnuss = Dumm''.

Sogar in Doku's wird darauf rumgeritten. Erst kürzlich war im TV wieder ein 2er Teil von ner Doku zu sehen,
wo ein Stegosaurus gegen einen Hologramm T-Rex angetreten ist und zu ''dumm'' war um zu begreifen das
er in die Luft schlägt und sein Schwanz keinen Wiederstand hat. Genauso wurde danach behauptet ein Stegos.
kann sich nur 12sek. merken was passiert ist und dann fällt er zurück in seinen alltäglichen Trott.

Bei sowas greift man sich doch auf den Kopf. In der selben Folge wurde ein auch Troodon auf seine Intelligenz
getestet. ''Dumm wie ein Huhn''. Zudem haben sie die Sichelgralle komplett weggelassen, sprich der CGI-Dino
hatte 3 normale Fußkrallen. Sowas muß nicht sein. Besonders wenn zig Leute damit abgespeißt werden, müßte
sich mehr dahinter gesetzt werden das das gezeigte auch stimmt. BTW, Die Doku war nicht von der BBC.

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Dilophosaurus am Mi 20 Apr - 10:55

Wow, scheinen aber nur junge Elefanten anzugreifen, die Herde am Anfang hat kein bisschen Angst.

Lexovi schrieb:
Verallgemeinerung (Du nimmst meine Post's zu persönlich^^)
Hab mich glaub durch deinen Beitrag von vorhin ein wenig eingeschüchtert gefühlt. pale lachen

Lexovi schrieb:
Sogar in Doku's wird darauf rumgeritten. Erst kürzlich war im TV wieder ein 2er Teil von ner Doku zu sehen,
wo ein Stegosaurus gegen einen Hologramm T-Rex angetreten ist und zu ''dumm'' war um zu begreifen das
er in die Luft schlägt und sein Schwanz keinen Wiederstand hat. Genauso wurde danach behauptet ein Stegos.
kann sich nur 12sek. merken was passiert ist und dann fällt er zurück in seinen alltäglichen Trott.
So ein Schwachsinn. Und das soll man alles aus einem versteinerten Schädel herauslesen können? Naja, Infotainment, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Lexovi schrieb:
Bei sowas greift man sich doch auf den Kopf. In der selben Folge wurde ein auch Troodon auf seine Intelligenz
getestet. ''Dumm wie ein Huhn''. Zudem haben sie die Sichelgralle komplett weggelassen, sprich der CGI-Dino
hatte 3 normale Fußkrallen. Sowas muß nicht sein. Besonders wenn zig Leute damit abgespeißt werden, müßte
sich mehr dahinter gesetzt werden das das gezeigte auch stimmt. BTW, Die Doku war nicht von der BBC.
Ohne jetzt Hühner als "dumm" zu bezeichnen, ich geh mal beim Troodon von einer höheren Intelligenz aus, allgemein fleischfressende Dinosaurier (ja, ich meine FLEISCH und keine Insekten) hätten gar nicht so "dumm" wie ein Huhn sein können.
Hätte mich auch gewundert, wenn es BBC wäre, denke nicht, dass denen das mit der Kralle passiert wäre, weil bei der Darstellung der Tiere haben sie sich in der Walking with-Reihe sehr viel Mühe gegeben.

Naja, kommen wir wieder zu den großen Raubsaurieren zurück, mir wird das langsam wieder zu offtopic. Razz

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Re: Große Theropoden

Beitrag  Theropoda am Mi 20 Apr - 13:23

Ich fusioniere das ganze jetzt mal:

Intilligenz bei (großen) Räubern:

Stellen wir doch mal zwei Intelligenz gegenüber: T-rex und Stegosaurus von mir aus:
Stagosaurus mit einem Hirn in Größe einer Walnuss war bestimmt nicht dümmer oder schlauer als ein Tyrannosaurus mit einem Gehirn in Größe (und Form) einer Banane. Die Frage ist doch was braucht so ein Dinosaurier -sichlich kein Abitur im einser Bereich- in erster Linie Nahrung. Nun Nahrungsbeschaffung, also. Ein Stegosaurus ist ja unbestritten ein Pflanzenfresser. Und um Pflanz zu erhaschen benötigt es keine ausgefeilte Jagdtechnik. Das Gehirn des Stegosaurus ist lediglich dazu da die Sinneseindrücke zu verarbeiten und die Bewegungsabläufe zu steuer sowie auf bestimmte Situationen zu reagieren. Hatte es ein Stegosaurus nötig sich Sachen eingehend zu merken - höchstens welche Pflanzen ihm bekommen oder welche Situation brenzlich wird. Und selbst das kann man unter Instinkt verbuchen.
Das Gleiche beim Tyrannosaurus. Das Gehirn hat die selben Funktionen. Der einzige unterschied: Ein Tyrannosaurs muss jagen, um nicht zu verhungern. Ausgefeilte Jagdtechniken hin oder her, es ist komplizierter ein lebendes Tier als eine lebende Pflanze zu fangen. Und ich glaube auch nicht, dass Tyrannosaurus sich unwichtige Sinneseindrücke langer merken konnte, wollte, sollte als nötig. Und auch der Tyrannosaurus handelte wahrscheinlich oft auch nur instiktiv.

Ist viel hineininterpretiert. na ja - geht so


Zuletzt von Theropoda am Mi 20 Apr - 14:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)
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Re: Große Theropoden

Beitrag  Thistle am Mi 20 Apr - 13:37

Nebenbei bemerkt, sind Hühner alles andere als "dumm" - wie überhaupt Vögel...

http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=huhn+intelligenz&aq=f&aqi=&aql=&oq=&pbx=1&fp=b22e62ebb6e49629
Nen Dinosaurier als "so dumm wie ein Huhn" zu bezeichnen, kann also problemlos als Kompliment aufgefasst werden.^^
Immer diese erbärmlichen Behauptungen über sogenannte "Nutztiere"... ich könnte kotzen!
Wie der Mensch sich immer in den Himmel hebt, widerlich!
Naja, Hochmut kommt vor dem Fall.

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