Eine Theorie

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Eine Theorie

Beitrag  Thistle am Mi 12 Feb - 14:40

Ich weiß nicht, ob diese Theorie hier schonmal aufgetaucht ist, wenn ja, sorry!

Variante 1:
Es könnte ja möglich sein, dass mysteriöse Wesen sozusagen Projektionen aus dem Unterbewusstsein sind, sozusagen Bild gewordene Erinnerungen an Wesen, die man zwar nie selbst gesehen hat, die aber noch irgendwie da sind. Beispielsweise könnte das auf Yetis zutreffen. Yetis sind möglicherweise Gigantopithecus; diese Riesenprimaten sind vor so kurzer Zeit ausgestorben, dass einige Menschenvorfahren diesen noch begegnen konnten. Natürlich gibts auch immer noch die Möglichkeit, dass sie gar nicht ausgestorben sind, aber darum gehts hier nicht.

Variante 2:
Die "Energie" von Lebewesen kann in der Umgebung hängen bleiben und unter bestimmten Umständen stark genug sein, dass diese Wesen als eine Art Schatten wieder sichtbar werden. Dabei gehts jetzt gar nicht um irgendwas Esotherisches, sondern um etwas, das durchaus physikalisch erklärt werden könnte, allerdings bin ich kein Physiker und werde das daher nicht vertiefen. Vergleichbar mit einem Nachbild, wenn man z.B. etwas Helles anschaut und dieses immer noch vor den Augen tanzt, selbst wenn man längst wegschaut oder die Augen schließt. Das entstehende "Bild" ist dabei undeutlich, flackernd und meistens weit weg.

Beide Varianten könnten erklären, warum es von diesen Wesen auch keine eindeutigen Beschreibungen und unmissverständlichen Aufnahmen gibt.

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Re: Eine Theorie

Beitrag  Dilophosaurus am Mi 12 Feb - 16:07

Thistle schrieb:Ich weiß nicht, ob diese Theorie hier schonmal aufgetaucht ist, wenn ja, sorry!

Variante 1:
Es könnte ja möglich sein, dass mysteriöse Wesen sozusagen Projektionen aus dem Unterbewusstsein sind, sozusagen Bild gewordene Erinnerungen an Wesen, die man zwar nie selbst gesehen hat, die aber noch irgendwie da sind. Beispielsweise könnte das auf Yetis zutreffen. Yetis sind möglicherweise Gigantopithecus; diese Riesenprimaten sind vor so kurzer Zeit ausgestorben, dass einige Menschenvorfahren diesen noch begegnen konnten. Natürlich gibts auch immer noch die Möglichkeit, dass sie gar nicht ausgestorben sind, aber darum gehts hier nicht.

Vergleichbares hab ich vom Riesenwaran Megalania (bzw. Varanus priscus) gehört. Da gabs die Vermutung, dass die ersten Aborigines Australiens den Echsen noch begegnet sind und sich bis in die Gegenwart als Mythos erhalten hat.

Thistle schrieb:Variante 2:
Die "Energie" von Lebewesen kann in der Umgebung hängen bleiben und unter bestimmten Umständen stark genug sein, dass diese Wesen als eine Art Schatten wieder sichtbar werden. Dabei gehts jetzt gar nicht um irgendwas Esotherisches, sondern um etwas, das durchaus physikalisch erklärt werden könnte, allerdings bin ich kein Physiker und werde das daher nicht vertiefen. Vergleichbar mit einem Nachbild, wenn man z.B. etwas Helles anschaut und dieses immer noch vor den Augen tanzt, selbst wenn man längst wegschaut oder die Augen schließt. Das entstehende "Bild" ist dabei undeutlich, flackernd und meistens weit weg.

Kann ich ehrlich gesagt nicht viel damit anfangen. Da müsste man erstens klären, wie das funktioniert, dass nach tausenden oder Millionen von Jahren immer noch solche Nachbilder auftauchen. Auch stellt sich mir die Frage, warum das dann nicht an viel mehr Orten findet.
Ich denke eher, dass die menschliche Wahrnehmung eine größere Rolle spielt und manche (wahrscheinlich oft unbewusst) bestimmte Dinge sehen wollen. So wird ein aus dem Wasser ragender Stock im Loch Ness leicht zu einem Plesiosaurier, in einem deutschen Badesee ist es dann einfach nur ein Stock.
Oder man ist einfach fantasievoller Kopf wie meine Wenigkeit, der als Kind in Bäumen die Silouhette von Dinosauriern und Mammuts sah.  lachen 

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Re: Eine Theorie

Beitrag  Thistle am Mi 12 Feb - 22:03

Dilophosaurus schrieb:Vergleichbares hab ich vom Riesenwaran Megalania (bzw. Varanus priscus) gehört. Da gabs die Vermutung, dass die ersten Aborigines Australiens den Echsen noch begegnet sind und sich bis in die Gegenwart als Mythos erhalten hat.

Ja, wobei ich keine Mythen meine, davon gibts genug, sondern wirklich Projektionen, die selbst dann auftreten können, wenn man den zugehörigen Mythos gar nicht kennt.

Dilophosaurus schrieb:Kann ich ehrlich gesagt nicht viel damit anfangen. Da müsste man erstens klären, wie das funktioniert, dass nach tausenden oder Millionen von Jahren immer noch solche Nachbilder auftauchen. Auch stellt sich mir die Frage, warum das dann nicht an viel mehr Orten findet.
Ich denke eher, dass die menschliche Wahrnehmung eine größere Rolle spielt und manche (wahrscheinlich oft unbewusst) bestimmte Dinge sehen wollen. So wird ein aus dem Wasser ragender Stock im Loch Ness leicht zu einem Plesiosaurier, in einem deutschen Badesee ist es dann einfach nur ein Stock.
Oder man ist einfach fantasievoller Kopf wie meine Wenigkeit, der als Kind in Bäumen die Silouhette von Dinosauriern und Mammuts sah.  lachen 

Ich versuche es mal genauer zu erklären, wenn ich weniger unkonzentriert bin. Vielleicht finde ich bis dahin auch Quellen dazu, ganz alleine auf meinem Mist gewachsen ist das nämlich nicht. Aber es ist so lange her, dass ich darüber gelesen habe, dass ich nicht mehr weiß, wo das war und auch keinen blassen Schimmer habe, welche Suchbegriffe dazu führen würden.

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Re: Eine Theorie

Beitrag  Dilophosaurus am Do 13 Feb - 15:44

Thistle schrieb:Ja, wobei ich keine Mythen meine, davon gibts genug, sondern wirklich Projektionen, die selbst dann auftreten können, wenn man den zugehörigen Mythos gar nicht kennt.

Ist das dann irgendwie in den Genen gespeichert? Aber wie gelangt dann eine Erfahrung eines Vorfahren in die Gene und auch hier: warum findet man das nicht häufiger?

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Re: Eine Theorie

Beitrag  Thistle am Do 13 Feb - 23:59

Dilophosaurus schrieb:
Thistle schrieb:Ja, wobei ich keine Mythen meine, davon gibts genug, sondern wirklich Projektionen, die selbst dann auftreten können, wenn man den zugehörigen Mythos gar nicht kennt.

Ist das dann irgendwie in den Genen gespeichert? Aber wie gelangt dann eine Erfahrung eines Vorfahren in die Gene und auch hier: warum findet man das nicht häufiger?

Ja, genau. Könnte man so sagen. Wie die Erfahrung da rein gelangt, weiß ich nicht, aber mittlerweile ist auch sicher, dass Traumata vererbt werden können.
Warum das nicht häufiger ist? Keine Ahnung. Warum sind nur 2% der Weltbevölkerung naturblond? Ist halt so.

Die Spinnenphobie basiert vielleicht auf genau solchen vererbten Eindrücken, möglicherweise hatten Menschen in vergangenen Zeiten mit sehr gefährlichen Giftspinnen zu tun und daher gibt es so eine eigentlich völlig grundlose Angst vor Spinnen, in Gegenden, in denen überhaupt keine gefährlichen Spinnen leben.

Diese Projektionen sind also sozusagen Flashbacks, Erinnerungen, teilweise schon Millionen von Jahren alt. Das hohe Alter dürfte nicht dazu beitragen, dass sie häufiger werden. Drachen sind vielleicht auch solche Flashbacks, verschwommene Erinnerungen an Dinosaurier (und es spielt keine Rolle, ob Menschen selbst welche gesehen haben, schließlich sind unter den kleinen Säugetieren, die mit den Dinosauriern zusammenlebten, auch die Vorfahren des Menschen). Demnach sind entsprechende Knochen, die im Mittelalter gefunden wurden, nicht der Ursprung des Drachenglaubens, sondern haben diesen lediglich weiter angeheizt. Wären die Knochen allein der Ursprung, sähen Drachendarstellungen wohl etwas anders aus.

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Re: Eine Theorie

Beitrag  (Pyroraptor10) am Fr 14 Feb - 18:02

Dilophosaurus schrieb:
Thistle schrieb:Ja, wobei ich keine Mythen meine, davon gibts genug, sondern wirklich Projektionen, die selbst dann auftreten können, wenn man den zugehörigen Mythos gar nicht kennt.

Ist das dann irgendwie in den Genen gespeichert? Aber wie gelangt dann eine Erfahrung eines Vorfahren in die Gene und auch hier: warum findet man das nicht häufiger?
Erfahrungen von Vorfahren können durchaus gespeichert werden. Ich habe vor einiger Zeit in einer Fernsehsendung gehört, dass Hirsche lieber auf der tschechischen Seite des Böhmerwaldes bleiben, obwohl der Stacheldraht schon längst weg ist (diese Vererbung wurde als Erklärung vorgeschlagen).

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Re: Eine Theorie

Beitrag  Dilophosaurus am Fr 14 Feb - 19:33

Also ich steh der Sache mit den genetisch übertragenen Erfahrungen erstmals skeptisch gegenüber, das klingt ein wenig nach Lamarckismus. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass so etwas auf Lernprozessen der Jungtiere beruht. Beispiel Arachnophobie: Kind sieht, dass sich Eltern und Freunde vor Spinne ekeln, ekelt sich irgendwann auch davor. Ähnliches dann auch bei den Hirschen. Vielleicht pendelt es sich in diesem Fall irgendwann wieder um, aber ich kenn die Situation da jetzt nicht, erlaub mir auch kein genaues Urteil.

Würde mich darüber freuen, wenn irgendjemand Belege für diese Art der Vererbung hat.

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