Die größten Sauropoden

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am So 9 Sep - 20:44

ich meine die länge der fußabdrücke, die ja angeblich größer ist als die breite (was ich nicht glaube, sie sind annähernd rund). es ist aber gar nicht nötig von der fußbreite hochzurechnen, wo die leute dann schnell sagen man müsste mehr gewebe hinzufügen. in Fragillimus vergleichen sind sie einfach auf die fußlänge skaliert.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Lexovi am So 9 Sep - 21:16

Theropode schrieb:ich meine die länge der fußabdrücke, die ja angeblich größer ist als die breite (was ich nicht glaube, sie sind annähernd rund). es ist aber gar nicht nötig von der fußbreite hochzurechnen, wo die leute dann schnell sagen man müsste mehr gewebe hinzufügen. in Fragillimus vergleichen sind sie einfach auf die fußlänge skaliert.

Sehe ich auch so. Wenn man als Vergleich einen heutigen Abdruck von einem Elefantenfuß hernimmt, ist dieser auch etwas oval:



Skalieren kann man imo ohnehin nur der Breite nach, da sich immer eine Spur etwas in die Länge ziehen wird wenn das Tier auftritt. Durch den Abroll-Effekt werden hinten und vorne vom Fußabdruck einiges an Material mitgenommen (ich hoffe ich hab mich Verständlich ausgedrückt).
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am So 9 Sep - 21:32

Klar, ist ja bei uns Menschen auch so. Wir treten zuerst mit der Hacke auf und zum Schluss berühren wir den Boden nur noch mit den Zehen wenn wir den Fuß wieder anheben. Die Fußbreite hingegen ist (bei normalem Gehen) immer so breit wie der Fuß selbst.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am So 9 Sep - 21:37

interessanterweise sind meine fußabdrücke nie länger als mein fuß.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am So 9 Sep - 21:42

Es ist ja auch nicht viel. Bei großen Füßen (Elefant oder Sauropoden) macht es da wohl etwas mehr aus. Wenn die Füße dann noch ein wenig rutschen, wird der Abdruck noch etwas mehr in die Länge gezogen.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am So 9 Sep - 21:44

Das wurde aber von anderen Sauropoden vergrößert, ihre Füße wären also im selben Maße vergrößert worden.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Lexovi am So 9 Sep - 21:44

Theropode schrieb:interessanterweise sind meine fußabdrücke nie länger als mein fuß.

Ich bin kein Arzt...aber ich würde meinen, da du keine Sauropodenfüße besitzt, ist das normal Razz

Scherz beiseite.

Altispinax hat schon recht, auch wenn der Mensch ein etwas differenziertes Beispiel darstellt -> Menschen nutzen die Fersen sowie die Zehen zum gehen. Sauropoden benutzen nur die Zehen. Bei den Sauropodenspuren ist es eigentlich ziemlich egal welchen Maßstab man nimmt (die Spuren sind ohenhin fast rund), das Tier dessen Tretter diese Spuren hinterlaßen hat, muß gewaltig gewesen sein Shocked

Auch einige Leute aus Internetbekanntschaften sind sich gar nicht mehr so sicher das ein Amphi der Größte war. Eher ein kleiner unter den Großen. Ich denke das wir in ein paar Jahren das Thema Blauwal komplett abhacken können. Bei einer Länge von 70, 80 oder mehr Metern, verblast jeder Säuger. Das Leben war in der Jura/Kreide bedeutend Größer als heute, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis momentane Rekorde fallen. Auch wenn es unglaublich klingt, ich bin der Meinung das ein Spino oder Charcharo auch nicht die Spitze der Fahnenstange sind. Da kommt noch einiges auf uns zu...ob jetzt Herbivor oder Carnivor


Zuletzt von Lexovi am So 9 Sep - 21:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am So 9 Sep - 21:49

Lexovi schrieb: Sauropoden benutzen nur die Zehen.

Das wusste ich gar nicht.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am So 9 Sep - 21:59

elephanten sind auch digidigrade, das trifft erstaunlicherweise auf die meißten wirklich schweren tiere zu. deshalb ist der fuß auch so rund, die zehen zeigen nach unten, nicht nach vorne
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am So 9 Sep - 22:23

Soweit ich weiß sind alle Dinosaurier Zehengänger.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am So 9 Sep - 22:53

@Lexovi

Was meinen denn deine Internetbekanntschaften zum Broome-Titanosaurier?
Und ich mag deinen Beitrag, er macht auch den Riesen-Kelmayisaurus, mit dem ich immer noch sympathisiere, wieder viel wahrscheinlicher ^^

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am So 9 Sep - 23:01

Hier noch Grafiken, wo einige dieser kaum bekannten Sauropoden verglichen werden:
http://illiweb.com/fa/pbucket.gif
http://cristianvillaseca.bitacoras.com/megasauropoda_3.jpg
(Einige der Rekonstruktionen sind veraltet oder falsch, trotzdem interessant)


Die Quelle ist leider komplett auf spanisch.
http://cristianvillaseca.bitacoras.com/archivos/2007/01/14/amphicoelias-dice-adios-a-los-dinosaurios-argentinos2

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am So 9 Sep - 23:05

Die zweite klappt nicht, aber die erste ist echt toll gemacht.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Lexovi am So 9 Sep - 23:14

Thistle schrieb:@Lexovi

Was meinen denn deine Internetbekanntschaften zum Broome-Titanosaurier?
Und ich mag deinen Beitrag, er macht auch den Riesen-Kelmayisaurus, mit dem ich immer noch sympathisiere, wieder viel wahrscheinlicher ^^

Einer meiner Bekannten ist sogar noch drüben. Leider herscht seit gut 3-4 Jahren ein Konflikt mit der Australischen Regierung. Diese will nämlich genau dort wo sich die vielen Abdrücke befinden eine Pipeline für Erdgas verlegen. Seitdem wird um ein Naturschutzgebiet gerangelt. 2011 wurde das Terrain zwar als geschützt eingetragen, aber der Staat schläft nicht. Weitere Inof's findet ihr hier:

http://www.uq.edu.au/dinosaurs/index.html?page=157055&pid=14092

Zum Thema:
Da sich vordere und hintere Fußabdrücke von Sauropoden unterscheiden (die hinteren sind in der Regel größer) wird hier auch viel diskutiert und gemutmaßt. Einig sind sich alle in einem Punkt; Cope hat nicht den größten Sauropoden endeckt. Amphi's Fußabdrücke müßten nacht Hochrechnung des von Cope beschriebenen Beckens, um ca. 1/3 kleiner sein als die gefundenen in der Nähe von Broome. D.h. wir hätten es im schlechtesten Falle mit einem 70m Sauropoden zu tun. Im besten Falle, mit einem 85m Titanen affraid
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Mo 10 Sep - 1:16

@Lexovi

Oh nein! Ich hoffe dass das Gebiet geschützt bleibt. Wäre ja furchtbar, wenn diese wertvollen Nachweise verloren gingen. Sad

Okay, das ist krass.... sehr krass.... und wenn diese Spuren wirklich der Einzige Nachweis für so ein Tier sind, dann müssen sie umso mehr erhalten bleiben!

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am Mo 10 Sep - 13:52

Thistle schrieb:Oh nein! Ich hoffe dass das Gebiet geschützt bleibt.
Das hoffe ich auch. Gerade solche Sensationsfunden sollte man schützen. Ehrlich gesagt ist mir unbegreiflich, warum so viele Leute nur so profitgeil und ignorant sein können. Da müssen doch auch vernünftig Denkende dabei sein. Dann baut man die Pipeline halt außenrum, was mit Sicherheit teurer werden wird, aber so haben wenigstens beide Seiten was davon, die Spuren bleiben erhalten und der Ölkonzern hat seine Pipeline.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Mo 10 Sep - 14:17

Du glaubst doch wohl nicht dass die das kratzt? Die würden sogar das Tier erschießen, wenn es noch leben und das Gebiet blockieren würde.
Die australische Regierung hat in letzter Zeit auch von sich reden gemacht, weil sie die Jagd auf Haie wieder erlauben will. Dabei stehen etliche Haiarten bereits am Rande des Aussterbens.
Aber ehe man gegen Australien hetzt: das ist ein weltweites Phänomen. Was euch hier aber sicherlich eh klar ist.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Mo 10 Sep - 15:04

Ich würde sagen das ist Hoffnunglos. Im zweitem Weltkrieg haben sie ja auch die Überreste von einigen der größten Raubtiere aller Zeiten zerstört, weil sie die Weltmacht werden wollten und Amphicoelias wurde auch zerstört, aus Kriegsgründen.


Zuletzt von (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 15:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Mo 10 Sep - 15:11

amphicoelias wurde verschickt, is aber leider nie angekommen. irgendwer dachte vermutlich so ein riesenwirbel sähe in seinem wohnzimmer sicher gut aus. möglich, dass es ihn immer noch gibt...

man müsste mal eine suchaktion starten und eine belohnung aussetzen, vielleicht hat irgendein typ der keine ahnung von palaeontologie hat ja noch einen sehr großen stein mit einer seltsame form rumstehen
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Mo 10 Sep - 15:27

Nun, im Knochenkrieg würde ich ein solches"Verschwinden"doch eher hinterfragen, oft werden Sachen einfach zerstört und man sagt"verschwunden".

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Mo 10 Sep - 15:54

es heißt cope habe den wirbel kmit der post nach new york geschickt, er sei dort aber nie angekommen. angeblich wurde ja auch mal ein allosaurus-skellet unterwegs geklaut
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Mo 10 Sep - 15:55

Nun, solche Sachen wie Zerstörung werden oft mit verschwinden verharmlost. Wie auch immer, die Wahrscheinlichkeit, dass wir ihn finden ist klein und ich glaube es interessiert niemanden.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am Mo 10 Sep - 15:58

Theropode schrieb:amphicoelias wurde verschickt, is aber leider nie angekommen.
Steht in Wikipedia.
Cope entdeckte 1878 einen Teil eines Wirbels (den Wirbelbogen) einer neuen Art in Colorado. Er war in schlechtem Zustand, aber außergewöhnlich groß - insgesamt war er 2,4 Meter lang. Er beschrieb die Art als Amphicoelias fragillimus, verpackte seinen Fund und sandte ihn per Zug nach New York. Dort ist der Fund jedoch nie angekommen, vermutlich zerbröselte er während der Fahrt. Die einzigen Überreste sind die Beschreibung und eine Skizze.

Mist, ich war zu langsam Very Happy
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Mo 10 Sep - 18:01

Ja, möglicherweise hat wirklich noch irgendjemand den Wirbel bei sich rumstehen. Vielleicht irgendein alter Bauer, bei dem das Ding in der Scheune steht und der keine Ahnung hat wie es dahingekommen ist. :O Amerika ist SEHR groß...

Glücklicherweise kennen wir inzwischen Spuren, die beweisen, dass es so große Tiere wirklich gab und damit auch der Wirbel wohl tatsächlich existiert(e)....

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Mo 10 Sep - 18:23

Die Tatsache, dass Amerika sehr groß ist, wird es auch schwermachen ihn zu finden. Und die Regierungen werden ihr Geld wohl nicht nutzen, also Bezahlung für einen Finder, wie in Theropode's Idee.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Mo 10 Sep - 19:16

das war nur so ne idee, die usa sind ohne das sie fossilien ankaufen schon genug verschuldet. die wahrscheinlöichkeit, dass er immer noch existiert ist auch nciht gerade groß, und wenn, dann ist er vermutlich irgendwo am ***** der welt wo ihn nie jemand finden wird. es wäre aber schon toll ihn wiederzufinden.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Di 11 Sep - 23:20

Von Amphicoelias wurden auch Schenkelknochen gefunden:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Amphicoelias_bones1.jpg
Aber diese sind noch eher verschollen als der Wirbel.
Der englische Wiki-Artikel hat wesentlich mehr Infos dazu als der deutsche (hätte ich eher mal googeln sollen...)
http://en.wikipedia.org/wiki/Amphicoelias#Lost_fossils

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Mi 12 Sep - 13:04

wow, die sind echt gigantisch
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Mi 12 Sep - 19:42

Mindestens doppelt so lang wie die selben Knochen von dem neuen französischen Titanosaurier (French Monster).
Der Boden, in dem die Knochen lagen, stellte sich laut Wiki bei späteren Nachforschungen als extrem erodiert heraus, was die Echtheit der Funde und deren mögliche Zerstörung untermauert.
Somit war es überhaupt schon ein Glücksfall, dass diese paar Knochen dokumentiert werden konnten...

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Mi 12 Sep - 19:47

Ich habe mir den Wiki Artikel durchgelesen. Amphicoelias war wahrscheinlich kräftiger gebaut als angenommen, wäre er einfach ein vergrößerter Diplodocus, könnte er sein Gewicht nicht tragen, man sieht in der Entwicklung von jung zu groß von Tieren, dass die kleinen oft viel schlanker sind.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Lexovi am Do 13 Sep - 0:33

Thistle schrieb:Von Amphicoelias wurden auch Schenkelknochen gefunden:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Amphicoelias_bones1.jpg
Aber diese sind noch eher verschollen als der Wirbel.
Der englische Wiki-Artikel hat wesentlich mehr Infos dazu als der deutsche (hätte ich eher mal googeln sollen...)
http://en.wikipedia.org/wiki/Amphicoelias#Lost_fossils

Thistle schrieb:Mindestens doppelt so lang wie die selben Knochen von dem neuen französischen Titanosaurier (French Monster).
Der Boden, in dem die Knochen lagen, stellte sich laut Wiki bei späteren Nachforschungen als extrem erodiert heraus, was die Echtheit der Funde und deren mögliche Zerstörung untermauert.
Somit war es überhaupt schon ein Glücksfall, dass diese paar Knochen dokumentiert werden konnten...
Centumosaurus lexii ich hör dir trapsen^^

Wenn wir von Amphi und den Spuren in Broome (Australien) ausgehen, dann wartet wirklich ein 100m Sauropode darauf endeckt zu werden. Schon alleine die Knochen von Amphie sind... WAHNSINN Shocked
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Do 13 Sep - 0:42

Noch was Interessantes dazu:
http://palaeozoologist.deviantart.com/journal/Amphicoelias-fragillimus-bigger-than-you-think-221544713
Soll heißen: Amphicoelias könnte tatsächlich mehr als 70 Meter Länge erreicht haben. Wobei man trotzdem nicht vergessen darf, dass die meiste Länge immer noch Schwanz ist.

Ja, ich warte auf den Tag, an dem der 100 Meter-Sauropode jegliche Rekorde bricht. Es wäre schon beeindruckend, wenn es ein Diplodocid wäre, aber noch viel beeindruckender, wenn es sich um einen Titanosaurier oder Brachiosaurier handelt, eben wegen der Schwanzgeschichte!

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 15:40

So ein Sauropode würde dann aber echt ununterbrochen fressen müssen, denn egal wie dünn oder Kurz sein Körper ist, er wiegt locker mehr als 600t, Ein Brachiosaurier sogar locker 3 mal so viel

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Do 13 Sep - 18:06

Amphicoelias ist ja schon doppelt so lang wie ein "normaler" Sauropode, und offensichtlich trotzdem überlebensfähig.
Würden noch mal 30-40 Meter mehr dann wirklich so einen großen Unterschied machen?

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 18:19

Auf jeden Fall!
Amphicoelias wog ja"nur"122t. Wenn du das auf 100m bringst, kriegen wir schon ~565t, also das ist schon mehr als das 4 fache.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Thistle am Do 13 Sep - 19:08

Ich verstehe nicht, warum ein Dino, der noch mal 1/3 länger ist, plötzlich das Vierfache wie Amphicoelias wiegen soll? Außer vielleicht es ist wirklich ein massiger Titanosaurier. Bei einem Dino mit einer Statur wie Amphicoelias kann ich mir eine derart heftige Gewichtszunahme nicht vorstellen.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am Do 13 Sep - 19:11

Kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 19:13

Square-Cube Law...
Ein Tier was 6m lang ist und 2,1t scher ist, wird wenn es 6,4m lang ist 2,5t wiegen. Ein Tier dessen Länge sich verdoppelt, bekommt die achtfache Masse(2x so hoch, 2x so breit, 2x so lang=8x massiger).
Das Tier steigt in 3 Dimensionen und nicht nur in eine. Ihr könnt Amphicoelias einfach länger ziehen, kein Problem, dann ist er nicht viel schwerer, aber dann kann der Körperbau zum Problem werden, größere Tiere sind oft schwerer Gebaut als ihre kleineren Verwandten zudem.
Dieses Gesetz wird es eurem 100m Dino sehr schwer machen.
Ich kann ein Beispiel mit Pottwalen machen. Ein 18m langer wiegt 45t, ein 18,5m langer, 54t und ein 20,5m langer 88t.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Altispinax am Do 13 Sep - 19:35

Die Rechnung ist logisch, aber was ist, wenn der andere zwar 2mal so lang, aber z.B. nur 1,5mal so breit und 1,5mal so hoch ist wie Amphicoelias? Dann geht die ganze Rechnung nicht mehr auf.
Dann sollte man auch noch andere Faktoren bedenken:
1. Die Knochen sind zwar größer, womit das Gewicht theoretisch steigen müsste, fassen so aber auch ein größeres Volumen an Luft, wodurch das Gewicht wieder sinkt.
2. Vielleicht sind die Füße im Vergleich zum Körper einfach nur überproportional groß.
3. Im Vergleich zu anderen, vom Körperbau vergleichbaren Sauropoden ist der Schwanz ungewöhnlich lang, wodurch das Tier so zwar doppelt so lang erscheint, wenn man den Schwanz weglassen würde aber nur 1,4mal so groß ist.

Kann man die Formel überhaupt bei allen Tieren anwenden? Schleißlich sind Pottwale ziemlich kompakt und haben keine ausladenden Körperteile. Sauropoden haben lange Hälse und sehr lange und dünne Schwänze. Also kann man die Formel vielleicht bei Pottwalen anwenden, aber nicht bei Tieren mit komplett anderem Körperbau.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 19:56

Altispinax schrieb:Die Rechnung ist logisch, aber was ist, wenn der andere zwar 2mal so lang, aber z.B. nur 1,5mal so breit und 1,5mal so hoch ist wie Amphicoelias? Dann geht die ganze Rechnung nicht mehr auf.
Man kann es aber auch anders rechnen, indem man es auf einen Gemeinsamen Teiler Bringt, also von 60 auf Hundert, indem man auf 20 rechnet und dann auf 100
Altispinax schrieb:1. Die Knochen sind zwar größer, womit das Gewicht theoretisch steigen müsste, fassen so aber auch ein größeres Volumen an Luft, wodurch das Gewicht wieder sinkt.
Das Verhältnis bleibt aber immer noch gleich, die Masse der Knochen verachtfacht sich immer noch bei Verdoppelung.
Altispinax schrieb:2. Vielleicht sind die Füße im Vergleich zum Körper einfach nur überproportional groß.
Das Argument habe ich schon benutzt, um die Fußspuren Dinos zu schrumpfen. Größere Tiere brauchen größere Füße, dass ist klar. Ein Mensch hat proportional größere Füße als eine Ameise, aber proportional kleinere als ein Elefant, wir reden aber über spekulative 100m Dinos.
Altispinax schrieb:3. Im Vergleich zu anderen, vom Körperbau vergleichbaren Sauropoden ist der Schwanz ungewöhnlich lang, wodurch das Tier so zwar doppelt so lang erscheint, wenn man den Schwanz weglassen würde aber nur 1,4mal so groß ist.
Aber auch Amphicoelias hat schon einen sehr langen Schwanz. Wenn wir den Schwanz jetzt einfach nur in die Länge ziehen, wird das kein Problem werden, aber ich glaube unser 100m DIno soll auch einen Längeren Körper bekommen.
Altispinax schrieb:Kann man die Formel überhaupt bei allen Tieren anwenden?
Man kann die Formel bei jedem 3d Objekt benutzen, du kannst sie auch bei Würfeln nutzen. Was ist mit Schlangen? Laut Wikipedia wiegt ein Königspython mit 2m länge, 1-3 kg, ein Netzpython von ungefähr 4m Länge aber 20 kg. ist aber da Du hattest ja mal gesagt Megalodon wäre nur 3x so schwer wie ein Weißer Hai:

Da scheinen mir deutlich mehr Haie reinzupassen.
Altispinax schrieb:Schleißlich sind Pottwale ziemlich kompakt und haben keine ausladenden Körperteile. Sauropoden haben lange Hälse und sehr lange und dünne Schwänze. Also kann man die Formel vielleicht bei Pottwalen anwenden, aber nicht bei Tieren mit komplett anderem Körperbau.
Das ist unwichtig, solange das was du zum hochrechnen nutzt ebenso schlank/lang-gestreckt ist ist. Man kann es auch bei Haien nutzen:

Das könnte Übertrieben sein, da Bulligkeit nicht ewig wachsen kann, aber bei eher schlanken Tieren sollte es kein Problem darstellen


Zuletzt von (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 19:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Do 13 Sep - 19:57

die eigentliche formel gilt für alles was existiert, mache es ei gleichen proportionen dopplet so groß in einer dimension und es wird doppelt so groß in allen drei dimensionen, d.h. 8m so schwer

das mit den pottwalen hat damit nichts zu tun, hier handelt es sich um eine allometrische gewichtszunahme nach der ein größerer pottwal auch proportional massiger ist. es ist nun aber schwer vorstellbar das ein dinosaurier noch wesentlich weniger massig sein kann als diplodocus. daher wiegt ein 100m langer sauropode nicht nur 1/3 sondern 2 1/3 mal soviel wie ein 75m langer.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  +Raptor+ am Do 13 Sep - 19:59

Wenn der Körper 20m ist wäre er trotzdem ca.50-150m schwer.Weil er alles tragen mus .Ihr kenn doch bestimmt "Saltasaurus 12m 5t" und 2Argentinosaurus 30m 80/100tonnen"oderNicht mehr so abwiegig ,oder?

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 20:01

Theropode schrieb:die eigentliche formel gilt für alles was existiert
Zumindest für 3d Objekte.
Theropode schrieb:das mit den pottwalen hat damit nichts zu tun, hier handelt es sich um eine allometrische gewichtszunahme nach der ein größerer pottwal auch proportional massiger ist.
Das weiß ich, aber ich hatte steigende Massigkeit schon angeschnitten. Ich wollte nur zeigen, was eine"kleine"Länge-Änderung verursachen kann. Für unseren Sauropoden werden ähnliche Zunahmen auch gelten.
@+Raptor+, Theropode hatte mal 4t für einen Saltasaurus erwähnt, außerdem hat er einen Panzer.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Do 13 Sep - 20:11

und wenn ein tier zu klein im vergleich ist sind seine proportionen anders, während wir hier von ähnlichen proportionen ausgehen. und nur um die salltasaurus geschichte auszurechnen:

(30/12)³*4=62,4-------das ist sogar noch weniger als was für argentinosaurus berechnet wurde!
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Do 13 Sep - 20:11

@phyro: eigentlich gibt es keine objekte die nicht 3D sind
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 20:16

Theropode schrieb:und wenn ein tier zu klein im vergleich ist sind seine proportionen anders, während wir hier von ähnlichen proportionen ausgehen. und nur um die salltasaurus geschichte auszurechnen:

(30/12)³*4=62,4-------das ist sogar noch weniger als was für argentinosaurus berechnet wurde!
Da kommt die Allometrie ins Spiel.
Theropode schrieb:eigentlich gibt es keine objekte die nicht 3D sind
Zumindest keine die eine Masse haben. In unserer 3d Welt sowieso nicht.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Lexovi am Do 13 Sep - 21:03

Theropode schrieb:und wenn ein tier zu klein im vergleich ist sind seine proportionen anders, während wir hier von ähnlichen proportionen ausgehen. und nur um die salltasaurus geschichte auszurechnen:

(30/12)³*4=62,4-------das ist sogar noch weniger als was für argentinosaurus berechnet wurde!

Das Square-cube law hat auch eine große null-Toleranz. Für Mechanische oder einige Biomechanische sowie Architektonische Berechnungen ist die Formel gut, für unterschiedliche Lebensformen, halte ich sie für zu ungenau. Titanosaurier sind um einiges kürzer als Diplodocuiden und trozdem schwerer. Da Sauropoden sehr unterschiedliche Längen haben, wäre ein Diplodocus mit einem rein längeren Schwanz und Hals (sagen wir 10m) bei gleichen Körperbau, nur um ein ~1.000kg schwerer. Zu berücksichtigen ist hier, das es einige Tiere gibt die einen eher gedrungenen Körper haben sowie überproportinal lange Hälse oder Schwänze. Deshalb sind sequenzielle Masseberechnungen bei Tieren besser. Bei Säugern die zu 90% alle nur über 7 Halswirbel verfügen, mag das Sqaure-cube law noch irgendwie zutreffen, bei Sauropoden im speziellen, ist es fehl am Platz. Eine absolute Massengleichheit gibt es bei keinen Lebewesen sonst würden sie alle wie Würfel oder Rechtecke aussehen^^.

Tiere aufgrund ihrer Fußabdrücke oder fragmentierten Fossilien zu skalieren ist leider die einzige Möglichkeit eine beihnahe Lebendrekonstruktion anzufertigen. Gerade was Länge und Gewicht betrifft wurde ja einige Dino's schon reduziert. Ich persönlich gehe sogar davon aus, das sehr große Sauropoden über weit aus längere Hälse und Schwänze verfügen damit die Abkühlung des Körpers besser funktioniert. Bis das wärmere Blut vom Herzen in die Schwanzspitze oder zum Kopf gelangt, verliert es einige Grade Celsius. Damit wäre einer Überhitzung besser entgegenzuwirken. Hätte ein Amphi den Kopf dort wo ein Säugetier ihn trägt, wäre er zwar um einige Meter kürzer aber in der Mittagsonne sofort tot oder kurz vorm Kollaps. Auch heutige große Tiere besitzen ein Wäremregulation. Der Elefant nutzt seine Ohren dafür, die Giraffe den Hals.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  (Pyroraptor10) am Do 13 Sep - 21:20

Nun, der Centumosaurus im Vergleich, war ein vergrößerter Diplodocus und der Fußspuren Dino, scheint auch einen längeren Körper gehabt zu haben.
Außerdem reden wir ja von 100 Meter Sauropoden
Hier die Frage, sollen sie einfach einen Längeren Schwanz gehabt haben oder soll es so wie im Vergleich sein den Lexovi gemacht hat?
Den Square Cube Law kannst du als ungefähren Maßstab sehen oder als untere Grenze, denn größere Tiere neigen dazu kräftiger Gebaut zu sein.
Wenn du mehr wissen willst, musst du schon einen Sauropoden Experten fragen, der wird dir aber nicht mehr als Allometrie geben.
Allometrie ist leider sehr liberal, also ist vergrößern, alles was wir haben.
Außerdem habe ich es immer genutzt, um eine untere Grenze zu bekommen und immer für ungefähre Ergebnisse.
Wie sieht es eigentlich mit dieser Halsevolution aus?
Wir können doch kleinere Sauropoden mit größeren Vergleichen, wie sehen da die Hälse aus?
Kann man irgendeine Steigerung sehen?
Sie könnten auch Hautsegel gehabt haben(nicht mit Knochenstützen, wie bei Spinosaurus, eher wie Elefanten Ohren).
Ist die Giraffe echt so ein gutes Beispiel da?
Flusspferde und Nashörner sind schwerer, haben aber keine solche Regulierung.

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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Do 13 Sep - 21:29

eben, sie sind unterschiedlich, aber verwandte sind alles was wir manchmal haben, und diese formel geht von geometrischer gleichheit aus. Natürlich kann sie nicht 100% genau sein, aber annäherungsweise.
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Re: Die größten Sauropoden

Beitrag  Theropode am Do 13 Sep - 21:32

phyro: allometrie ist im prinzip ein reines ratespiel ohne basis solange man nicht mehrere exemplare hat aus denen man eine kurve und dazugehörige formel ableiten kann, und selbst dann kann man nicht davon ausgehen dass beispielsweise ein hai bis er 20m lang ist unaufhörlich weiter massiger wird nur weil es so einen untershcied zwischen höchstens 6m langen exemplaren gibt. wie ich schon mal irgendwo erwähnt habe, das würde dazu führen dass alle tiere früher oder später kugelform annehmen wenn sie größer werden. es gibt da durchaus eine grenze von wo an ein tier aus mechanischen oder im fall von aquatischen tieren auch hydrodynamischen gründen nciht mehr massiger werden darf.
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Re: Die größten Sauropoden

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