Der Kongamato

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Der Kongamato

Beitrag  Lexovi am Mo 28 März - 22:51

Da sich Doku's von Kryptozoologie in den Medien meistens mit den ''üblichen Verdächtigen'' befasst, möchte
ich einen eher weniger bekannten Spieler ins Feld bringen -> Kongamato.



Übersetzt bedeutet der Name ''Überwältiger der Boote'', was sich auf schmerzliche Begegnungen von Einheimischen
Fischern in den Jiundu-Sümpfen (West-Zaire) zurückführen läßt. Mehr darüber gibt's in der Quelle (klick)

Was mich persönlich fasziniert, ist die Tatsache das unterschiedliche Einheimische in Afrika (im Jiundu Sumpf)
anhand von Bildern eines Flugsauriers (wahrscheinlich ein Pterodactylus), sofort die Panik überfiel und sie das Tier eindeutig
identifizierten konnten. Eiheimische haben keinen Grund Lügen oder erfundene Märchen zu erzählen...anderes kennt ma
ja von gewissen ''Bergforscher'' deren Aussage wieder und wieder zun nem unschlüssigen und Lückenhaften Puzzle
mutiert. Obwohl es mitunter ja stimmen mag was sie gesehen haben. Nur eben sah es immer nur eine oder wenige
Personen. Im Falle des Kongamatu, waren es mehrere Fischer und Einheimische die immer ein und dasselbe
Tier beschrieben und sogar mehrmals attakiert und schwer verletzt wurden (laut dokumentierten Berichten).

Die Kryptozoologie ist ohnehin ein Rätsel in sich selbst, mir persönlich erscheint der Flugsaurier noch als
einleuchtendste Theorie. Was haltet ihr davon???
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Anara am Di 29 März - 11:40

Interessantes Thema. Dazu mal folgenden Link: http://www.sueddeutsche.de/wissen/serie-mythen-von-monstern-lebende-flugsaurier-1.469422

Das beschriebene Gebiet liegt in Zentralafrika, wo auch der Mokele M'bembe, ein angeblicher Sauropode in den Likouala-Sümpfen leben soll (etwas weiter nördlich).

Zum Flugsaurier noch folgende Geschichte:
Im Jahr 1856 wurde die französische Bahnlinie zwischen St. Dizier und Nancy gebaut. Laut Bericht wurde dort bei Sprengungen eine kleine Höhle freigelegt, aus der ein etwa gänsegroßes Tier kroch. Dieses verstarb unmittelbar danach, vermutlich infolge der Sprengung. Paläontologen identifizierten das Tier anschließend als Pterodactylus. Seit dem wird behauptet, dieses Tier hätte in der Höhle über 150 Mio Jahre überlebt (was natürlich mehr als fraglich ist...). Begründet wird diese Behauptung damit, dass viele Kröten, die versehentlich beim Erbauen von Gebäuden mit eingemauert werden, durchaus mehrere Jahre in einer Art Starre überleben können.

Interessant an der Geschichte ist aber, dass nicht nur in unzugänglichen Gebieten Afrikas, sondern auch in Europa angeblich bereits lebende Flugsaurier gesichtet wurden. Ähnliche Geschichten existieren in den verschiedensten Erdteilen, zB. Madagaskar, Kreta, Brasilien, Argentinien, Neuseeland und Vietnam.
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Lexovi am Di 29 März - 13:56

Gerade beim Kogamato sehe ich kaum einen Grund warum ein Flugsauier nicht überlebt haben soll. Die Aussagen
von Wissenschaftlern, das es sich um einen Schuhschnabel-Storch handelt, hinken gewaltig.
Zum einen, wird ein Konga immer als Rötlich oder Schwarz beschrieben (was vielleicht auf M. oder W. hindeutet).
Der genannte Storch wiederum ist hellgrau mit weißen Nuancen.

Weiters hat ein Storch keine Zähne im Schnabel und was mich persönlich noch mehr Überzeugt, ist die Tatsache, das
ein Einheimischer, der in den Sümpfen aufwächst und von klein auf die Tiere des Waldes kennt, sicherlich in der Lage
ist, einen Storch von einer Flugechse mit Schnabel und Zähnen zu Unterscheiden.

Zum Thema Frankreich (Nancy):
Hier würde ich auch meinen das ein Tier keine Millionen von Jahren in Winterstarre überleben konnte. Vielmehr gehe ich davon
aus, das eine kleine Kolonie in den Höhlensystem hauste und verschiede Wege ins freie hatte um zu Jagen. Die Explosion hat wohl
einen erwischt der sich gerade noch ein paar Meter schleppen konnte. Was allerdings seltsam ist, das es zwar eine Identifizierung von
Paläontologen gab, aber niemand das Tier konservierte oder die Meldung das ein erst verstorbener Flugsaurier gefunden wurde?!

Allerdings könnte hier auch die Bahngesellschaft dazu beigetragen haben. Wäre das ganze hochgepuscht worden, würde der Bau sicher
ins stocken kommen und das hätte Verluste zur Folge.

Wie Anara schon geschrieben hat, sind Meldungen von Flugsauriern quer über die ganze Welt verstreut, was in der Kryptozoologie
als Ausnahme gilt, denn die meisten Tiere wie Yeti, Nessi u.d.g. sollen sich immer nur in einer bestimmten Region aufhalten.
Natürlich hat jedes Tier seinen Lebensraum, nur wenn Meldungen aus aller Welt über verschiedene Flugechsen berichten, dann
finde ich, wird auch was wahres dran sein. Zudem kommen die Sichtungen von Leuten aller Lebensbereiche, ob Arm oder Reich, ob
Einheimische oder Touristen usw...

Bei allen fantastischen und Mythischen Tieren die von der Kryptozoologie beschrieben werden, sind meiner Meinung nach Flugsaurier
am ehesten in der Lage auch noch heute zu leben. Abgesehen vom Ozean sind unbewohnte und dichte Sümpfe immer noch recht
unerforscht.

Eine Expedition aus 2004 ergab auch wieder einiges an Material von Flugechsen (klick)
So Abenteuerlich sich auch manche Geschichten anhören, so genau läßt sich das Tier aber auch immer als eine Flugechse beschreiben.

EDIT:
Weiteres interresantes Material findet sich auch hier: (klick)
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Thistle am Di 29 März - 19:46

Ein Pteranodon, der angeblich in Nordamerika in den 1860ern geschossen wurde. Wird als reale Entsprechung des mythologischen "Donnervogels" der Indianer in Erwägung gezogen. Mehr Infos zu dem Bild habe ich leider nicht.


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Re: Der Kongamato

Beitrag  Anara am Mi 30 März - 15:25

Hast du das Bild zufällig hier her (wenn nicht, dann mal schauen): http://powerpointparadise.com/blog/2010/03/das-buergerkrieg-pteranodon-bild-das-niemand-sehen-soll%E2%80%9D-muss-lesen/

Dort taucht u.a. auch noch dieses als echt beschriebene Foto auf, dass einen Rhamphorhynchus zeigen soll
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Lexovi am Mi 30 März - 21:29

Hier gibt es auch noch einige Beispiele: (klick)
Da die Site bei mir öffters hängt, kopier ich den Text 1:1 hierher:

--------------------------------------------

Ein sieben jähriger Junge spielt 1912 in Texas in seinem Garten, als plötzlich ein Lamm vor seinem Füßen aus dem Himmel fällt.
Der Junge schaut nach oben und erzählt später seinen Eltern, er haben eine riesige Fledermaus mit einem Schnabel gesehen.

1976 erzählt ein Lehrer, er habe ein riesiges Flugwesen gesichtet, als er mit dem Auto auf dem Weg in die Schule war.
Als er später Bücher durchstöberte, um das Tier identifizieren zu können, erkennt er, das es sich um einen Flugsaurier gehandelt haben muss.

1976 wurde Policeofficer Arturo in San Benito von einem riesiges Vogel mit Fledermausflügeln überrascht, der von seinem Autoscheinwerfern gebelendet wurde und überrascht auf der Straße sitzen blieb. Als er ausstieg, erhebte sich das Tier auf seltsame Weise in die Lüfte.
Als er später noch einmal an dem Platz vorbeifuhr, bemerkte er einen riesigen Schatten, der ohne mit den Flügeln zu schlagen, über ihm flog.

1982 fuhr James Thomson abends nach hause, und hätte fast einen riesigen, grauen Vogel mit lederartigen Flügeln überfahren, der dicht über der Straße vorbeiflog. Er sagte aus, dass das Tier eine Flügelspannweite von sechs Metern hatte!!!
Übrigens auch in Texas!!

--------------------------------------------

Also, mich macht das ganze schon seit Jahren fertig...wenn ich die Mittel zur Finazierung hätte, würde
ich selbst losziehen, um Flugsaurier zu suchen. Ich kann die Kryptozoologen durchaus verstehen, auch
wenn sie komplett falsch liegen. Dennoch häufen sich bei manchen Wesen einfach die Sichtungen derart,
das man eigentlich nur darauf wartet, im TV eine Nachricht+kleiner Doku zu sehen.

Ich bin nicht unbediengt leichtgläubig oder laufe allen Verschwörungstheorien nach, dennoch meine ich,
das die Wahrheit irgendwo dazwischen zu finden ist. Sobald ich mein erstes Pteranodon-Steak verspachtelt habe,
berichte ich euch davon...aber wie bekannt sein sollte, schmeckt es sicher nach Hühnchen *Spaß*

So vieles wurde im laufe der Jahrhunderte als Hoax, Fluch oder als unmöglich beschrieben. Angefangen von,
die Erde ist ne Scheibe, über die ersten Dampfbetriebenen Autos, bishin zur Lokomotive, die nicht schneller als
90 Milen fahren durfte, da sich ansonsten alles Auflöst, wurde so ziemlich jeder Technische und Wissenschaftliche
Fortschritt, als Teufelsanbeterei oder Hexenkunst usw. verurteilt. Glauben heißt bekanntlich nichts Wissen, dennoch
muß man sich mit dem Unbekannten abfinden.

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Re: Der Kongamato

Beitrag  Anara am Sa 9 Apr - 20:03

Da hier niemand die Geschichte mit dem Pteranodon-Foto kritisiert, werde ich das mal zur Abwechslung selber tun...

Das angeblich echte Foto zeigt einen abgeschossenen Pteranodon von etwa 8 Meter Spannweite, welches in Vicksburg, Mississippi 1864 aufgenommen wurde. Der amerikanische Sezessionskrieg (12.04.1861 - 09.04.1865) lag demnach lange vor der ersten Fossilienbeschreibung eines Pteranodon (1876), wodurch es den damaligen Soldaten unmöglich gewesen sein dürfte, ein solches Tier aus Pappe o.ä. nachzubauen, um sich damit fotografieren zu lassen. Auch ein nachträgliches retuchieren des Fotos könnte auszuschließen sein. Immer unter der Annahme, das Bild ist tatsächlich 1864 entstanden. Da die Proportionen und die Anatomie des Tieres auf dem Foto offensichtlich stimmen, wäre es unmöglich gewesen, eine solche Darstellung vor dem Jahr 1876 zu fälschen.
Dies würde tatsächlich für einen noch lebenden Pteranodon sprechen.

Was einige Fragen aufwirft. Könnte ein solches Tier die letzten 70 Mio Jahre unverändert und vor allem unentdeckt überlebt haben?
Was das Unentdeckt angeht, möchte ich mich nicht festlegen, insbesondere da es ja noch weitere Bereichte weltweit über Flugechsen gibt. Und was das Unveränderte angeht, so gibt es ja in der Natur einige Tiere, die genau dies geschafft haben. Mein liebstes Beispiel sind hier die Vogelspinnen, die schon vor den Dinosauriern nahezu unverändert in ihrer heutigen Form existierten.
Manchmal wird ein perfekter Organismus von der Evolution einfach nicht mehr verändert. Aber ob das auch auf einen so großen Flugsaurier zutreffen könnte, kann bezweifelt werden (oder auch nicht).

Und nun zur Kritik:
Als einzige auffindbare Quelle dieses Bildes muss die von mir gelinkte Seite dienen. Wenn man den Text, übersetzt aus dem englischen, so liest, scheinen die Angaben und Argumente für das Bild und seiner Echtheit anfänglich schlüssig zu sein. Auch wenn es ganz offensichtlich aus dem Bereich Verschwörungstheorie stammt.
Wenn man aber sein Augenmerk auf die zweite Hälfte dieser Seite richtet, erkennt man sehr schnell, dass der Verfasser dieses Textes ein extremistischer Christ ist, der sogar (mal wieder...) die gesamte Evolution als Lüge darzustellen versucht. Aus dem Gesamtzusammenhang des Textes kann man dann nur noch schließen, dass das Ganze inklusive dem Foto nur der Verbreitung des an die Bibel angelehnten Irrglaubens des Zusammen-existieren von Menschen und Dinosauriern dient, um zu beweisen, dass die Erde nicht älter als 8000 Jahre ist. Dieser kreationistische Schwachsinn, der sich nicht selten Fälschungen, Fehldeutungen und gezieltem ignorieren wissenschaftlicher Erkenntnisse bedient lässt letztlich nur den Schluß zu, dass das Foto eine Fälschung ist. Anders wäre es wohl auch kaum zu erklären, das ein solches Bild, wäre es tatsächlich echt, nirgendwo außer auf kreationistischen Internetseiten auftaucht.
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Lexovi am So 10 Apr - 17:56

Ich hab mich auch etwas mit dem Foto beschäftigt. Einem bekannten Fotografen gab ich den Link:
http://powerpointparadise.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/civilwarpterosaur.jpg

da das Bild hier deutlich größer ist. Zudem hab ich einen hiesigen Grafiker auch noch eine Mail geschickt.
Abgesehen davon, daß das Tier etwas zu groß für einen Pteranodon ist, was aber auch nicht unbediengt
als Fake angesehen werden kann, stimmen die Proportionen vom Kopf nur teilweise überein:



Persönliche Kritikpunkte:
Auf den Bild (1864) ist das ''Kopf-Ruder'' gerade und der Schnabel nach unten gebogen. Auf dem Bild
mit dem Skelett-Kopf ist das Kopf-Ruder leicht ''S-Förmig'' und der Schnabel nach oben gebogen. Das könnte
aber auch mit einer Weiterentwicklung/Anpassung zu tun haben. Das gerade Kopf-Ruder trifft dennoch auf
kein gefundenes Pteranodon-Skelett zu, weder Männlich noch Weiblich.

Der leicht nach oben gebogene Schnabel ist bei vielen Vögel auch heute noch vorhanden, also denke ich nicht das
eine Weiter-Entwicklung eines Schnabels der auch heute noch modern ist, in die entgegengesetzte Richtung
verläuft. Würde zudem beim Fischen Hinderlich sein, da die Beute einfach aus dem Schnabel rutschen könnte.

Zur größe kann ich nur eine Vermutung aufstellen. Wenn ein Tier kurz vorm Aussterben bzw. die Population
schon sehr gering ist, werden die meisten Tiere nicht größer sondern kleiner, um so den Erfolg des Überlebens
zu garantieren (kleiner heißt weniger Futter, mehr Platz für Artgenossen und bessere Möglichkeiten zum Verstecken).
Weiters ist das Leben nach dem Späten Jura nie wieder so groß geworden. Ich kann mir auch vorstellen das
zu den 1860igern so ein Bild noch viele überzeugt hätte, aber zu heutiger zeit, müßten solche Rießigen Flugechsen
die die Spannweiten eines Kleinflugzeuges haben auf jedem Radar zu sehen sein.

Die Theorie das Pteranodon erst Jahre spätere von Marsch beschrieben wird, hinkt imo auch sehr. Der Pteranodon
wurde von Marsh tatsächlich erst 1876 beschrieben und benannt, nur hat das nicht wirklich Beweislast, da Skelette
auch schon früher gefunden wurden. Man erinnere sich an Megalosaurus, der erst 200 Jahre nach seinem Fund von Buckland
korrekt beschrieben wurde.

Was sagt der Fotograf:
Kurz und gut, das Foto ist manipuliert.
Grund hierfür sieht er am Foto an und für sich. Zum einen die Belichtung zum anderen die Spiegelung.
Zudem gab es damals keine Kamera mit Weitwinkel-Objetiv, d.h. die Leute wurden soweit wie möglich
in einem kleinen Radius gesammelt.

1. Die Belichtung des Fotos zeigt 7 Männer, Bäume, Wiesen und eine erlegtes Tier. Bis auf den angeblich
abgeschossenen Pteranodon ist alles im besten Licht aufgenommen. Die Bäume sind gut belichtet, das Gras
ist gut belichtet und die Männer sind ebenfalls gut belichtet. Nur der Pt. hat auf der Unterseite einen heftigen
Schatten, obwohl er in Richtung der Belichtung ausgerichtet ist. Totschlag-Argument hier, ist, das ein Magnesium-Blitz
erst ein Jahr später, 1865 erfunden wurde. Zu dieser Zeit waren erste Versuche mit Chemischen Verbindungen
geglückt, um einen Blitz zu erzeugen. In der Foto-Technik fand die Serien-Reife erst 1887 statt.

2. Die Spiegelung (gespiegelte Aufnahmen) von Fotos aus der Zeit sind auch heute noch Streitfragen und wird am besten
von Billy the Kid, als Links oder Rechtshänder, dargestellt. Hierzu konnte mir der Fotograf nicht
mehr dazu sagen, außer, das Entspiegelte Kamera's sicher nicht in einem Bürgerkrieg als Dokumentation mitgenommen
wurden, da einfachere verspiegelte Aparate wesentlich billiger waren und auch nicht so empfindlich.

Was sagt der Grafiker:
Wiederum ein: das Foto ist manipuliert (Grafiker und Fotograf kennen sich nicht).
Die 7 Personen auf dem Bild sind nicht so aufgestellt wie sie es sein sollten. Der Hintergrund ist echt und auch die
Soldaten sind es, nur stimmt die Aufstellung nicht und der Pt. ist ebenfalls hinzugefügt worden. Durch die Brennweite
der Kamera kann mit einem geeigneten Programm der Abstand zu den Personen errechnet werden. Durch das angebliche Alter
des Bildes, kann man anhand der Schärfe der einzelnen Konturen auf den Abstand zur Linse schließen. Einfach erklärt, alle
Soldaten wo das Gesicht etwas unscharf wirkt, sind im Hintergrund gestanden und alle Personen wo das Gesicht gut
erkennbar ist, waren im Vordergrund (das wirkt sich auch bei weniger als 50cm Abstand aus und betrifft auch moderne Kameras).
Die Details der Flugechse sind zu genau. Wo man bei den Flugsaurier einzelne Unterteilungen der Schuppen-Paare sieht,
kann man bei dem Soldaten im Vordergrund (der seinen Fuß auf dem Schnabel hat) nicht mal Ansätze der verzierten Gürtelschnalle
am Umhänge-Leder sehen. Diese sieht man sogar auf den weiter hinteren plazierten Soldaten.

Hinzu kommt noch der Trick mit dem Hintergrund. Bis auf einen Soldaten, befinden sich alle hinter dem Tier. Das erspart umständliches
Einfügen der Leute und Anpassen an Höhe und Tiefe. Was noch besonders ins Auge sticht, ist der Soldat ganz rechts draussen, der
anscheinend sein Heil in einem Luftschloss sucht, sprich er sieht nicht in die Kamera. Laut dem Grafiker sind auf den Bild wesentlich
mehr Soldaten gewesen und es wurden einige rausgepickt, verstellt und in Szene gesetzt. Das Bild wurde dann ebenfalls noch skalliert
(und zwar extrem). Fotos hatten damals nur kleine und vorallem hochkant Ausrichtungen (was der Fotograf auch noch bestätigte).
Was dem Grafiker noch aufgefallen ist, der Pt. hatte anscheinend auch noch Zähne im Schnabel?!

Persönliches Fazit:
Ich habe Fotograf sowei Grafiker auch das Foto des angeblich echten Fakes gezeigt
http://powerpointparadise.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/fakecivilwarpteropicture.jpg

Diese Foto ist echt. Ob der Pt. darauf eine Puppe ist, sowie auf der Site
http://powerpointparadise.com/blog/2010/03/das-buergerkrieg-pteranodon-bild-das-niemand-sehen-soll”-muss-lesen/

beschrieben, stellt eine neue Streitfrage dar. Hinzu kommt noch die Aussage von Anara, wo darauf hingewiesen wird, das die
Site von fanatischen Sektenmitgliedern zur Unterstützung ihrer Theorien herhalten muß.
Obwohl wir sicherlich alle Wissen, das vieles von Regierungen usw. Geheimgehalten wird und der normal-strebliche Bürger
auch von hinten bis vorne betrogen, belogen und bestohlen wird^^, sehe ich absolut keinen logischen Sinn dahinter, das
Flugechsen vor uns ''versteckt'' werden...warum auch, es sind Tiere. Jährlich werden 100 oder 1000 neue Arten bestimmt.
Und von einem Fischfresser müßen sich allerhöchstens Fischerboote ''fürchten''.

Weiters bin ich auch der Überzeugung, das Flugechsen und Wasserechsen die einzigen wären die bis heute überlebt haben.
Ich kann mir vorstellen das es im tiefen unbekannten Regenwald kleine Flugsaurier gibt, oder in den Ozeanen Plesiosaurier odg.,
nur würde es bei einem Pt. sicherlich weitaus mehr Augenzeugen geben, da dieser zum Fischen sozusagen ''frei'' beobachtet
werden könnte. Einen Kongamato im dichten unbesiedelten Wald, findet man nicht so schnell. Nach den Gesprächen mit Fotograf
und Grafiker bin ich persönlich davon Überzeugt das das Bild weder einen echten Pt. zeigt, noch das es 1864 gemacht wurde.

Quelle:
Billy-The-Kid
Magnesium-Blitz
Pteranodon
Megalosaurus


Zuletzt von Lexovi am Fr 1 Jul - 23:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Der Kongamato

Beitrag  Anara am Mo 11 Apr - 11:34

Ich finde es toll, dass du so viel Mühe in die Analyse des Bildes gesteckt hast, echt super.cheers
Die Ergebnisse bestätigen meine Vermutung. Dennoch schließe ich mich deiner Meinung an, dass es vielleicht anderswo auf der Welt doch noch (kleinere oder evolutionär veränderte) Flugechsen geben könnte. Es gibt verschiedenste Berichte über derartige Sichtungen, dabei sollte nur (wie auch in diesem Fall) genau ergründet werden, ob es sich nicht vielleicht auch wieder um ein gewolltes Täuschungsmanöver von Kreationisten oder ggf. nur um Fehlinterpretationen handelt.
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Re: Der Kongamato

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